Hilfsnavigation

Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
Logo Stadt Limburg an der Lahn

Städtepartnerschaften

Kommunale Partnerschaften bieten den Austausch zwischen Vereinen und Verbänden, Jugend- und Seniorengruppen, Familien, Schulen und Firmen an, sei es im kulturellen, sozialen oder wirtschaftlichen Bereich. Die Bürger haben die Möglichkeit, im Partnerland die Sprache zu erlernen, eine Schule oder Universität zu besuchen, ein Praktikum zu absolvieren oder dort zu arbeiten. Viele dieser Aktivitäten werden ideell und finanziell durch die verschiedenen Programme der Europäischen Union und anderer Institutionen unterstützt.

Dies dient zum einen der Völkerverständigung und damit dem Erhalt des Friedens, zum anderen wird die Entwicklung und Verbreitung des europäischen Geistes gefördert und schafft die notwendige Gemeinsamkeit der Anschauungen für eine europäische Einheit. Die an Austauschprogrammen beteiligten Bürger lernen, offen miteinander umzugehen und gegensätzliche Standpunkte und verschiedene Betrachtungsweisen zu akzeptieren. Durch gegenseitige Besuche erfahren sie die Mentalität und die Lebensgewohnheit in einem anderen Land.

Sainte Foy-lès-Lyon in Frankreich war die erste Partnerstadt, mit der sich Limburg im Jahr 1967 verschwisterte. In 1972 folgte Oudenburg in Belgien und in 1992 begründeten Limburg und Sainte Foy-lès-Lyon mit der englischen Stadt Lichfield eine Ringpartnerschaft.

Seit dieser Zeit finden wechselseitig in den Städten offizielle Bürgerbegegnungen und gemeinsame Veranstaltungen von Vereinen, Verbänden und Institutionen statt. Ungezählte Freundschaften zwischen Familien sind entstanden, die sich auch außerhalb der offiziellen Begegnungen treffen. Ein weiteres wesentliches Aktionsfeld der Kommunen und Partnerschaftsvereine stellt auch der Kulturaustausch dar. Gerade die Musik, das Theater und die Bildenden Künste können als Kommunikationsmittel über die Sprache hinaus Gemeinsamkeiten wecken, Vorurteile und Gewalt abbauen und sind ein wichtiges Element des Miteinander und der gegenseitigen Wertschätzung. Auf diese Weise leisten die Kommunen, deren Bürger und Partnerschaftsvereine nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Begründung und Aufrechterhaltung enger Beziehungen, des gegenseitigen Verständnisses und der Toleranz, sondern vielmehr auch einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt und in der Welt, in der wir leben.

Unsere Partnerstädte

Was bedeutet Ringpartnerschaft?

Im September 1992 unterzeichneten die Bürgermeister von Lichfield, Sainte Foy-lès-Lyon und Limburg a. d. Lahn eine Ringpartnerschaft zwischen den drei Städten, jeweils rund 100 Personen aus Limburg und Sainte Foy-lès-Lyon kamen nach Lichfield, um die Ringpartnerschaft gebührend zu feiern. Nunmehr finden alle zwei Jahre wechselseitig in einer der Städte eine große Bürgerbegegnung mit jeweils ca. 100 Personen aus den Städten statt. Die Bürgermeister werden eingeladen, an besonderen Ereignissen in den Partnerstädten teilzunehmen, Familien besuchen ihre Freunde, Vereine treffen sich zu besonderen Aktivitäten usw.

Vom 6. bis 9. Oktober 2017 feierten die drei Städte das 25-jährige Bestehen der Ringpartnerschaft in Sainte Foy-lès-Lyon.

Europa-Allee und Europaplatz - gelebte Städtepartnerschaft in Limburg

Interessieren Sie sich für die Städtepartnerschaften?

Dann erhalten Sie weitere Informationen auch beim Verein für Städtepartnerschaften Limburg e. V. unter

http://www.partnerschaftsverein-limburg.de

Allgemeine Informationen

  •  Die EU-Programme 2014 – 2020 sind veröffentlicht unter: http://eacea.ec.europa.eu
  • Virtuelle Schulpartnerschaften – eTwinning
    eTwinning, das multimediale EU-Programm für interkulturelle Projektarbeit an Schulen, ist jetzt auch auf Schulen in Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldau und der Ukraine ausgedehnt. Mit dem Start von „eTwinning Plus“ können diese Länder sich einem virtuellen Klassenzimmer anschließen, in dem Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte an interaktiven Projekten wie dem Erlernen von Fremdsprachen und dem Austausch von kulturellen Besonderheiten beteiligen können. In Deutschland nutzen ca. 5.200 Schulen das Programm. Weitere Infos unter: www.etwinning.de

 

weitere Informationen

Ansprechpartner

Astrid Siegel
Telefon 06431 203-336
Raum 207
Kontaktformular