Cornelia Achenbach ist Preisträgerin des Hans-im-Glück-Preises 2026
Die Stadt Limburg zeichnet die Autorin Cornelia Achenbach mit dem Hans-im-Glück-Preis für Jugendliteratur 2026 aus. Prämiert wird ihr Romanmanuskript „Zwei Armlängen Abstand“, das die Jury mit seiner präzisen Sprache und seinem eigenständigen literarischen Ton überzeugte.
Der Roman erzählt von der intensiven Freundschaft zwischen Annie und Josch, von der Kindheit bis zu einem Wendepunkt, der ihre Beziehung grundlegend verändert. Die Jury würdigt den Text als „Roman, der tief hinabsteigt in die Psyche zweier Kinder und Jugendlicher und deren Familien“ und sieht in Achenbach „eine jugendliterarisch bedeutende Stimme“.
Cornelia Achenbach studierte Politikwissenschaft und Romanistik und arbeitete als Redakteurin. Seit 2025 ist sie an der Universität Osnabrück tätig und lebt mit ihrer Familie in Osnabrück. „Zwei Armlängen Abstand“ ist ihr erster Text für Jugendliche, zuvor erschienen zwei Romane im Wunderraum Verlag.
Achenbach setzte sich gegen 67 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch. Insgesamt wurden 37 Bücher und 31 Manuskripte eingereicht. Der Hans-im-Glück-Preis wurde 1977 vom Schriftsteller Hans-Christian Kirsch und seiner Frau gestiftet und wird seit 1987 von der Stadt Limburg als Förderpreis für Jugendbuchautorinnen und -autoren vergeben. Die mit 3.500 Euro und einem Symbolpreis dotierte Auszeichnung wird alle zwei Jahre verliehen.
Die Preisverleihung mit Lesung findet am Dienstag, 17. November, um 10 Uhr in der Dombibliothek – Stadtbibliothek für die Stadt Limburg, Grabenstraße 37, statt.