Zufahrtsschutz wird am Bischofsplatz weiter ausgebaut
Neumarkt und Kornmarkt haben bereits einen Zufahrtsschutz, auch an der Plötze sind die Arbeiten inzwischen abgeschlossen. Nun geht es am Bischofsplatz weiter: Dort laufen derzeit die vorbereitenden Arbeiten für eine neue Polleranlage, mit der der Zufahrtsschutz in der Innenstadt und Altstadt Schritt für Schritt ergänzt wird.
Am Bischofsplatz wird der Einbau der Polleranlage mit der notwendigen Sanierung des Kanalsystems verbunden. Die Kanalarbeiten sind derzeit in vollem Gange und sollen in Kürze abgeschlossen werden. Im Anschluss können die eigentlichen Arbeiten für die Polleranlage beginnen. Weil für den Einbau ohnehin umfangreiche Tiefbauarbeiten erforderlich sind, lässt sich die Kanalsanierung auf diese Weise direkt mit erledigen. Damit wird zugleich vermieden, dass die Bodendecke zu einem späteren Zeitpunkt für weitere Arbeiten erneut geöffnet werden muss.
Die absenkbaren Poller sollen künftig dafür sorgen, dass der Bischofsplatz außerhalb der vorgesehenen Zeiten nicht von Fahrzeugen befahren werden kann. Während der festgelegten Lieferzeiten werden sie automatisch abgesenkt und ermöglichen so die Zufahrt für den Lieferverkehr. Außerhalb dieser Zeiten bleiben die Poller oben und verhindern die Einfahrt. Anwohnende sind von dieser Regelung nicht betroffen. Gleichzeitig lassen sich bestehende Parkverbote besser durchsetzen und die Be- und Entladezeiten kontrollieren.
Die Arbeiten am Bischofsplatz liegen im vorgesehenen Zeitrahmen und sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Auch an anderer Stelle geht der Ausbau voran: Am Domplatz wird derzeit für eine weitere Polleranlage betoniert, die notwendigen Leitungsarbeiten sind dort bereits finalisiert.
Hinter dem Ausbau steht ein Konzept, das die Stadtverordnetenversammlung im Februar 2022 beschlossen hat. Ziel ist es, die Fußgängerzonen konsequenter vor dem motorisierten Verkehr zu schützen, Parkverbote besser durchzusetzen und den öffentlichen Raum vor möglichen Fahrzeugattacken zu schützen. Gleichzeitig sollen die Anlagen bei Veranstaltungen zusätzlichen Schutz bieten und die Aufenthaltsqualität auf den zentralen Plätzen erhöhen.