Stadtansichten: Limburg im Wandel der Zeit
Ausstellung in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg zeigt Werke von über 30 Künstlerinnen und Künstlern und rund 250 Jahre Stadtgeschichte
Wie hat sich Limburg im Laufe der Jahrhunderte verändert und was ist bis heute geblieben? Die Ausstellung „Stadtansichten“ lädt dazu ein, die Stadt aus unterschiedlichen Perspektiven und mit ganz verschiedenen Motiven zu entdecken. Von Freitag, 23. Oktober, bis Sonntag, 22. November, zeigen der Magistrat der Stadt Limburg und der Förderkreis Bildende Kunst Limburg in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg (Historisches Rathaus, Fischmarkt 21) , Gemälde, Zeichnungen und Fotografien, die rund 250 Jahre Stadtgeschichte lebendig werden lassen. Die Ausstellung vereint Werke von über 30 Künstlerinnen und Künstlern und eröffnet einen vielseitigen Blick auf Limburg, seine Entwicklung und sein künstlerisches Erbe.
Einblicke in die Kunst- und Sammlungsgeschichte
Die Ausstellung spannt einen Bogen von historischen Ansichten bis zu jüngeren künstlerischen Positionen und gibt zugleich Einblick in die Entwicklung der städtischen Kunstsammlung. Neben bekannten Namen wie Erhard Theodor Astler, Rudolf Fuchs, Josef Kiefer, Klaus Panzner, Franz Politzer und Adam Wolf sind auch Werke aus jüngeren Schenkungen sowie selten gezeigte Arbeiten zu entdecken. Dazu zählen Exponate von Minna Ennulat, Renate Kuby, Bernhard Mannfeld, Karlheinz Oswald und Louis Wöhner.
Auch die Fotografie nimmt einen wichtigen Platz ein. Arbeiten von Eckhard Krumpholz, Walter Flögel und Jens Titus Freitag ergänzen die künstlerischen Stadtansichten und eröffnen weitere Perspektiven auf Limburg. Hinzu kommen ausgewählte Werke aus dem Stadtarchiv sowie Arbeiten der regionalen Künstlerin Doris Jung-Rosu.
So entsteht ein facettenreiches Bild der Stadt, das unterschiedliche Zeiten und Sichtweisen miteinander verbindet. Manche Ansichten lassen Vertrautes wiedererkennen, andere zeigen, wie sehr sich das Stadtbild im Laufe der Zeit verändert hat. „Stadtansichten“ macht damit nicht nur die Geschichte Limburgs sichtbar, sondern lädt auch dazu ein, den eigenen Blick auf die Stadt neu zu entdecken.
Vortrag „Limburg gestern und heute“
Den Abschluss der Ausstellung bildet am Sonntag, 22. November, um 11 Uhr ein Vortrag des Limburger Stadtarchivars Dr. Christoph Waldecker in den Kunstsammlungen. Unter dem Titel „Limburg gestern und heute“ nimmt er die Veränderungen des Stadtbildes in den Blick.
Der Vergleich historischer und aktueller Fotografien, Postkarten und Gemälde zeigt, wie unterschiedlich sich einzelne Orte entwickelt haben. Während manches bis heute nahezu unverändert geblieben ist, sind andere Bereiche kaum wiederzuerkennen. Dabei wird deutlich, wie Limburg einerseits seine Geschichte und Tradition bewahrt und sich andererseits stetig weiterentwickelt.
Ernst Moritz Engert: „Kontur und Ausdruck“
Parallel zur Ausstellung „Stadtansichten“ ist im Ernst Moritz Engert-Raum im zweiten Obergeschoss der Kunstsammlungen die Präsentation „Kontur und Ausdruck – das breite Spektrum von Ernst Moritz Engert“ zu sehen. Sie gibt einen Einblick in die künstlerische Vielfalt des bekannten Silhouettenkünstlers. Neben seinen charakteristischen Silhouetten werden Zeichnungen und selten gezeigte Exponate präsentiert.
Die Ausstellung ist mittwochs von 8.30 bis 14 Uhr sowie von Donnerstag bis Sonntag jeweils von 12.30 bis 18 Uhr geöffnet. Am Samstag, 7. November, bleiben die Kunstsammlungen aus technischen Gründen geschlossen. Der Eintritt zur Ausstellung und zum Vortrag ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kunstsammlungen sind nicht barrierefrei. Weitere Informationen finden sich unter www.kunstsammlungen-limburg.de.