Sportpark in der Limburger Südstadt heißt künftig »Zeppelinpark«
Der neue Sportpark in der Limburger Südstadt hat künftig einen Namen: Zeppelinpark. Der Ortsbeirat Innenstadt hat den Namen in seiner Sitzung einstimmig festgelegt. Damit findet ein umfangreicher Prozess seinen Abschluss, an dem sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger beteiligt haben.
Quartiersmanager Marcus Schenk nahm die Mitglieder des Ortsbeirats mit auf den Weg von den insgesamt 284 eingereichten Namensvorschlägen bis zum abschließenden Voting. Dabei erläuterte er den aufwendigen Auswahlprozess und beantwortete auch Fragen der Ortsbeiratsmitglieder zu den verschiedenen Aspekten der Namensgebung. „Das ist wirklich ein besonders eindrucksvolles Beispiel für gelungene Bürgerbeteiligung!“, betonte Schenk.
Wie viel Bedeutung hinter dem ausgewählten Namen steckt, machte dessen Ideengeber André Rudersdorf eindrucksvoll deutlich. Er erläuterte seine Motivation für den Vorschlag: „Dieser Ort versprüht so viel Energie, dass er einen Namen mit Seele brauchte – weit mehr als eine reine Zweckbezeichnung. Der „Zeppelinpark“ schlägt die perfekte Brücke: Er ehrt die geschichtlichen Wurzeln unserer Südstadt und fängt gleichzeitig die Dynamik und das „Abheben“ der jungen Sportler ein.“
Für diese Erläuterung gab es parteiübergreifend Applaus von den Mitgliedern des Ortsbeirats. Zum Abschluss überreichte Ortsvorsteher Sascha Schermert dem Namensgeber den ausgelobten Preis, einen 100-Euro-Gutschein des Limburger CityRings.
Auch die weiteren Beteiligten des Namenswettbewerbs werden für ihre Vorschläge und ihre Teilnahme am Voting belohnt. Die Zweit- und Drittplatzierten des Votings sowie die ausgelosten Gewinnerinnen und Gewinner unter den Teilnehmenden der Abstimmung werden zeitnah benachrichtigt. Die Gewinne können anschließend im Quartiersbüro Südstadt abgeholt werden.
Mit der Entscheidung für den Namen Zeppelinpark erhält der neue Sport- und Begegnungsort nun auch offiziell einen Namen, der aus der Bürgerschaft heraus entstanden ist. Die große Zahl an Vorschlägen und die anschließende Abstimmung zeigen dabei, wie groß das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung ihres Quartiers ist.