Interkulturelle Woche in Limburg eröffnet
Auftaktveranstaltung auf dem ehemaligen Posthof vor der WERKStadt macht Lust auf zwei Wochen voller Begegnungen und Austausch
Die Auftaktveranstaltung der Interkulturellen Woche (IKW) auf dem ehemaligen Posthof vor der WERKStadt in Limburg hat einen Vorgeschmack auf die Veranstaltungen der kommenden zwei Wochen gegeben. Unter Pavillons reihten sich verschiedene Informations-, Mitmach- und Kreativangebote aneinander, während auf der überdachten Bühne Musik für Unterhaltung sorgte. Das Entree zur WERKStadt wurde so für einige Stunden zu einem Ort der Begegnung und des interkulturellen Austauschs.
Bürgermeister Dr. Marius Hahn und Frank Mach, Leiter der Sozialen Dienste des Caritasverbands für den Bezirk Limburg, eröffneten die diesjährige IKW. Ihre Botschaft: Limburg ist eine vielfältige Stadt, in der Menschen aus rund 120 Nationen zu Hause sind. Die Interkulturelle Woche schafft Räume für Begegnung, Austausch und gegenseitiges Verständnis. Das Motto „Dafür!“ steht für ein klares Bekenntnis zu Vielfalt, Respekt, Teilhabe und einem guten Miteinander – und für die gemeinsame Verantwortung, die Stadtgesellschaft aktiv zu gestalten. Beide riefen dazu auf, die vielfältigen Angebote der IKW zu nutzen, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Perspektiven kennenzulernen.
Zahlreiche Mitwirkende nutzten die Gelegenheit, ihre Veranstaltungen und Angebote vorzustellen. Anschließend sorgte die Schulband der Theodor-Heuss-Schule und die Projektband der Wohnungslosenhilfe „Nix Druff“ auf der überdachten Bühne mit bekannten Hits für musikalische Unterhaltung und begeisterten das Publikum.
Auch rund um die Bühne gab es viel zu entdecken. An den Pavillons konnten Besucherinnen und Besucher sich informieren, kreativ werden, Neues ausprobieren und miteinander ins Gespräch kommen. Die Ahmadiyya-Gemeinde lud mit einer Koran-Ausstellung in verschiedenen Sprachen zum Austausch ein und der Landkreis Limburg-Weilburg bot Lesungen in unterschiedlichen Sprachen an.
Beim Caritasverband konnten sich die Besucherinnen und Besucher mit Kinderschminken, Glitzertattoos und Flechtfrisuren verschönern lassen. Am Pavillon der Stadt Limburg waren die Ideen der Bürgerinnen und Bürger gefragt: Wünsche und Anregungen für die Stadt konnten aufgeschrieben und auf Zetteln im Wunschglas hinterlassen werden. Zudem konnten Steine angemalt und die kleinen Kunstwerke mit nach Hause genommen werden.
Für Unterhaltung sorgte auch die Jump’n Fun Arena. Am Glücksrad konnten die Besucherinnen und Besucher ihr Glück herausfordern und unter anderem Socken, Sportbeutel oder Slushis gewinnen. So wurde aus dem ehemaligen Posthof ein bunter Treffpunkt, an dem Informieren, Mitmachen und gemeinsames Erleben ganz selbstverständlich zusammengehörten.
Laura Malz, Mitarbeiterin der Stadt Limburg und Mitorganisatorin der Interkulturellen Woche, zeigte sich begeistert von der Resonanz: „Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen heute gekommen sind, um mitzumachen, ins Gespräch zu kommen, den Bands zu zuzuhören und einfach eine schöne Zeit mit uns zu verbringen. Genau darum geht es bei der Interkulturellen Woche. Wir schaffen Räume für Begegnung sowie Austausch und laden dazu ein die Vielfalt unserer Gesellschaft zu feiern und wertzuschätzen.“
Die Interkulturelle Woche endet am 4. Oktober. Bis dahin gibt es täglich Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen und für verschiedene Zielgruppen – von kulturellen Angeboten und Musik über Sport und Information bis hin zu Möglichkeiten für Begegnung und Austausch.
Das vollständige Programm gibt es unter www.limburg.de/interkulturellewoche.