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Öffentliche Hinweise

Zweite Rattenbekämpfung 2020

Die zweite Rattenbekämpfungsmaßnahme in der Kreisstadt Limburg an der Lahn wird durch die Michael Thorn Dienstleistungen GbR aus 65558 Hirschberg/Diez durchgeführt und findet vom 05.10. bis zum 16.10.2020 statt. Sie erstreckt sich auf das gesamte Kanalnetz und die von Ratten befallenen Stellen des Lahnufers. Am Lahnufer werden die Köder in verschlossenen Boxen ausgelegt.

Anlässlich der Durchführung der Rattenbekämpfung werden alle Bürger gebeten, festgestellten Rattenbefall an öffentlichen Stellen umgehend dem Ordnungsamt, Bahnhofsplatz 2, 65549 Limburg an der Lahn zu melden.

Ansprechpartner ist:
Frau Rücker
Telefon:    (06431) 203-297
E-Mail:     ordnungsbehoerde@stadt.limburg.de

Für die Bekämpfung auf privatem Gelände sind die Wohnungs- beziehungsweise Grundstückseigentümer verantwortlich. Diese haben dafür Sorge zu tragen, dass die Ratten sowie auch die Ursache(n) beseitigt werden. Sofern der Vermieter auf Aufforderung des Mieters seiner Pflicht nicht nachkommt, kann dies ebenfalls dem Ordnungsamt angezeigt werden. Eine Kopie der schriftlichen Aufforderung ist vorzulegen.

Hinweise zur Vorbeugung eines Rattenbefalls

Alle Grundstücke sind in einem Zustand zu halten, der es möglichst ausschließt, dass Ratten sich dort aufhalten oder einnisten, da sie durch mangelnde Hygiene im Außenbereich, unerlaubte Abfallablagerungen oder achtlos weggeworfene Speisereste verstärkt angelockt werden. Auch überfüllte, offene Mülltonnen, die Entsorgung von Speiseresten über die Toilette und das Füttern von wilden Tauben ziehen einen Rattenbefall nach sich. Mit Abfall gefüllte Kunststoffsäcke sollen rattensicher aufbewahrt und erst kurz vor der Abholung auf die Straße gestellt werden.

Tularämie (Hasenpest) im Bereich der Gemarkung Lindenholzhausen und Eschhofen

In der Gemarkung Eschhofen wurde am  6. März 2020, die Hasenpest festegestellt, in der Gemarkung Lindenholzhausen am 9. Januar 2020. Informationen des Kreisveterinäramtes finden Sie in den folgenden PDFs.

Verbrennen von landwirtschaftlichen und gärtnerischen Abfällen

Grundsätzlich ist es verboten, Abfälle außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen zu entsorgen. Eine Ausnahme besteht für den Bereich der landwirtschaftlichen und gärtnerischen Abfälle.
Das Verbrennen von Stroh auf abgeernteten Getreidefeldern und das Verbrennen von nicht nur unbedeutenden Mengen anderer pflanzlicher Abfälle (beispielsweise Baumrückschnitt) darf ausschließlich nach den Bestimmungen der Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen (PflAbfV) vom 17.03.1975 erfolgen.


Die Verbrennung muss mindestens zwei Werktage vor Beginn durch Verwendung eines Vordrucks durch die verantwortliche Person der Örtlichen Ordnungsbehörde angezeigt werden.
Die Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen ist dem Anzeigeformular als Anlage beigefügt und deren Kenntnisnahme und Beachtung muss von der verantwortlichen Person bestätigt werden.

Der Anzeigenvordruck sowie ein Ansprechpartner finden Sie in der folgenden Dienstleistung:


Die Anzeige stellt keine Genehmigung dar. Sollte die Verbrennung von Stroh oder pflanzlicher Abfälle entgegen der Verordnung durchgeführt werden und einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr verursachen, führt dies zu einem kostenpflichtigen Einsatz für die verantwortliche Person.

Rückschnitt von pflanzlichem Überwuchs

Nach den Vorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes dürfen in der Zeit vom 1. März bis 30. September Bäume, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden. Zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen und zur Gesunderhaltung der Bäume. Maßnahmen, die der Gewährleistung der Verkehrssicherheit dienen, sind ebenfalls zulässig.

Bei Überwuchs durch Pflanzen (Bäume, Hecken, Büsche etc.) in den öffentlichen Verkehrsraum (Straßen, Gehwege, Radwege etc.) sind die Grundstückseigentümer zum Rückschnitt bis zur Grundstücksgrenze nach dem Hessischen Straßengesetz verpflichtet.

Der öffentliche Verkehrsraum kann dadurch ohne Behinderung in vollem Umfang genutzt werden. Weiterhin sind Straßennamenschilder besser erkennbar und Straßenlaternen können den Verkehrsraum in vollem Umfang ausleuchten.

Eine regelmäßige Überprüfung und Pflege der Anpflanzungen ist daher unerlässlich.

Straßenreinigung

Nach den Bestimmungen der Satzung über die Straßenreinigung in der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn (Straßenreinigungssatzung) sind die Grundstückseigentümer zur wöchentlichen Straßenreinigung verpflichtet. Die Reinigungspflicht erstreckt sich unter anderem auf Straßen, Gehwege sowie Straßenrinnen und Einflussöffnungen der Straßenkanäle.

Die Reinigung umfasst das Entfernen von Schmutz, Unrat, Papier, Laub und ähnlichem. Neben dem Kehren gehört zur Reinigung auch das Entfernen von Grünwuchs aus dem Pflaster und um Verkehrszeichen beziehungsweise Laternenmasten.

 

Diese Liste ist keine vollständige Liste der öffentlichen Bekanntmachungen. Das Bekanntmachungsorgan der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn ist die Nassauische Neue Presse.