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Vorplanung für Umgestaltung des Bischofsplatzes

Das Limburger Stadtbauamt hat eine Vorplanung für die Umgestaltung des Bischofsplatzes erstellt. Der Magistrat hat diese Vorplanung nun an den Ortsbeirat zur Beratung weitergeleitet.

„Mit den nun vorgelegten Planungen erfüllen wir den Wunsch des Ortsbeirats“, verdeutlicht der 1. Stadtrat Michael Stanke. Die Vorplanung, die neue Sitzmöglichkeiten ebenso vorsieht wie einen neu gestalteten Eingangsbereich zur Stadtkirche oder einen Komfortstreifen aus gesägtem und geflammten Basalt-Großpflaster als umlaufenden Belag für den Platz, sind dem Denkmalbeirat bereits vorgestellt worden. Die Baukosten für die Neugestaltung werden auf rund 530.000 Euro geschätzt. Das Bauamt weist in seinen Ausführungen darauf hin, dass die Erneuerung des alten Kanals und der Hausanschlüsse vor einer Neugestaltung des Platzes sinnvoll sind. Die Kosten für diese Arbeiten sind in der Schätzung nicht enthalten.

Die Westseite des Bischofsplatzes sieht auch in den nun vorgelegten Vorplanungen eine Fläche für die Außengastronomie vor, die von Schirmen beschattet und von Pflanzkübeln gegliedert wird. Direkt vor dem Haus Bischofsplatz 1 ist nach den Plänen eine Fahrradabstellanlage vorgesehen. Ziel in den Vorplanungen ist es, das Haus Byron (Übergang Bischofsplatz in die Barfüßergasse) von einer Verschattungsanlage freizuhalten. Damit wäre ein Blick aus das Haus das ganze Jahr über möglich, zugleich würde aus der Barfüßergasse ein Blick auf das Eingangsportal der Stadtkirche ungehindert ermöglicht.

Sitzmöglichkeiten schaffen

Auf der Ostseite soll der Bereich unter den Bäumen vor dem ehemaligen Franziskanerkloster als Sitzplateau angelegt werden. Aufgrund des Platzgefälles sowie des Wurzelwuchses der Bäume ist das Plateau entweder mit Stufen und zwei Sitzstufen am unteren Ende oder mit Stufen und einer Sitzstufe am unteren Ende sowie einer Sitzstufe in der Mitte des Plateaus zu staffeln. Neu gestaltet werden soll der Eingangsbereich vor der Stadtkirche. Bänke sollen zum Verweilen einladen, zwei Bäume den Eingangsbereich betonen. Der Astansatz an den Bäumen sollte dabei sehr hoch sein, damit die Kreuzigungsgruppe sichtbar bleibt.

Entlang der Gebäude ist als Belag ein 80 bis 100 Zentimeter breiter Streifen aus Basalt-Kleinpflaster vorgesehen. Der Streifen soll den Geschäften als Begrenzung für Auslagen dienen. Für den Platz ist rundum ein Komfortstreifen aus gesägten und geflammten Basalt-Großpflaster vorgesehen, wie es schon im Komfortstreifen in der Nonnenmauer zum Dom verlegt ist. Die Sitz- und Treppenstufen sowie die Fläche des Sitzplateaus sollen aus Beton geschaffen werden, wobei die Platten auf Pfahlstützen ruhen werden, so dass die Wurzeln der Bäume nicht geschädigt werden.

Die Bäume auf der Ostseite sollen durch Lampen von unten ausgeleuchtet werden. Auf der gegenüberliegenden Seite sind vier Mastenleuchten vorgesehen, wie sie bereits in der Altstadt stehen. Der Denkmalbeirat gibt bei der vorgelegten Vorplanung zu bedenken, dass die am Stadtkircheneingang vorgesehenen Bäume das Portal zu sehr verdecken, selbst wenn der Astansatz sehr hoch ist.

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