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Seit März führt Stadt Corona-Kontrollen durch

Kontrollen im Zusammenhang mit Corona gehören seit März zum Tagesgeschäft des Ordnungsamtes der Stadt Limburg und werden dauerhaft durchgeführt. Dies teilte der erste Stadtrat Michael Stanke auf Anfrage in der Stadtverordnetenversammlung mit.

Verstöße gegen die Abstandsregeln und gegen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes werden bei täglichen Streifengänge geahndet und auch Kontrollen an Bushaltestellen sind inzwischen Teil der täglichen Aufgaben der Ordnungshüter, ebenso Kontrollen des Bewirtungs- und Beherbergungsverbots.

Wird der mündlichen Aufforderung zum Tragen des Mund-Nase-Schutzes und zum Einhalten des Mindestabstands nachgekommen, werden keine Personalien aufgenommen. „Weigert sich eine Person, leiten wir hier die Personalien mit einem kurzen Bericht an das Kreisgesundheitsamt zur Einleitung eines Bußgeldverfahrens weiter“, erklärte Stanke.

Ständige Kontrollen auf dem Wochenmarkt

Auch auf dem Wochenmarkt finden seit Beginn der Pandemie ständige Kontrollen statt. Verstöße werden hier direkt an das Gesundheitsamt des Landkreises weitergeleitet.

Auf Spielplätzen wird – im Gegensatz zum ersten Lockdown - darauf geachtet, dass die Eltern den Mindestabstand wahren. Kinder, die in der Schule oder der Kindertagesstätte den ganzen Tag zusammen verbringen, dürfen auch auf dem Spielplatz gemeinsam spielen.

Im September kontrollierten das Ordnungsamt, das Kreisgesundheitsamt und die Polizei in einer konzertierten Aktion fünf Tage lang Friseurbetriebe, Barbershops und Gastronomiebetriebe.

47 Verstöße bei 94 Gastronomiebetrieben

Dabei wurden 94 Gastronomiebetriebe im gesamten Stadtgebiet überprüft und 30 Verstöße festgestellt, überwiegend wegen der Nichteinhaltung der genehmigten Sondernutzungsflächen in der Außenbewirtschaftung, die durch die Stadt auch geahndet wurden. Insgesamt 17 Verstöße gegen die Auflagen und Bestimmungen der Corona-Verordnung wurden durch das Kreisgesundheitsamt ermittelt und die entsprechenden Verfahren eingeleitet.

Ende Oktober wurden durch das Ordnungsamt erneut 75 Betriebe, vorwiegend Friseurbetriebe und Barbershops, kontrolliert. Die festgestellten Verstöße wurden an das Gesundheitsamt weitergeleitet.

Eigenschutz der Mitarbeiter

Stanke betonte, dass bei den Kontrollen der Eigenschutz der Mitarbeiter oberste Priorität habe. „Begegnen die Ordnungshüter Coronaleugnern oder ignoranten Personen in größeren Gruppen, ist die Unterstützung der Polizei nötig, welche aber auch geleistet wird“, sagte Stanke und hob hervor, dass die meisten Bürger sowie die meisten Betriebe die Auflagen vorbildlich erfüllten und sich ihrer Verantwortung bewusst seien.