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Greifenberg

Über 14 Stationen zieht sich der Kreuzweg vom Tal Josaphat hoch bis zur Kreuzkapelle auf dem Greifenberg. Er ist ein Kulturgut Limburgs.

Nach der Denkmaltopgraphie hat der Limburger Kaufmann Peter Paul Cahensly der Jüngere im Jahr 1900 den Kreuzweg am Steilhang hoch zur Kapelle gestiftet. Die Szenen an den 14 Stationen sind als hochrechteckige Tonreliefs gestaltet, die in neogotische Sandsteinstelen mit Pyramidendächern eingelassen sind, der Entwurf stammt von dem Architekten Jakob Fachinger, umgesetzt wurde es von den Bildhauern Georg Baudrexel und Jakob Hilf. 1905 wurde an den Anfang des Weges noch eine annähernd lebensgroße, architektonisch gerahmte Ölbergszene durch den Blechwarenfabrikant Joseph Heppel hinzugefügt.Gestaltet wurden nicht nur die Stationen selbst, sondern auch die einzelnen Abschnitte dazwischen. Dort zeigt sich eine Vielfalt von Bäumen und Sträuchern.

Der Kreuzweg führt zur Kreuzkapelle auf dem Greifenberg. Sie wurde vermutlich um 1666 von der Familie Rath gestiftet, steht in der Denkmaltopographie. 1792 wurde sie bei Rückzugsgefechten preußischer Truppen und 1796 beim Kampf gegen französische Truppen weitgehend zerstört. Aus Spendenaufkommen wurde sie wiederhergestellt und 1804 neu geweiht. 1912 umgebaut und mit einem Vorbau versehen, 1979/82 fand eine umfassende Restaurierung statt.

Da der Weg in Vergessenheit geraten ist, soll er künftig aufgewertet werden. Mehr dazu in der Meldung.

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