Sprungziele
Inhalt

Rückschnitt dient der Sicherheit und der Baumgesundheit

Die Platanen auf dem Limburger Neumarkt sind wieder zurückgeschnitten. Alle zwei Jahre ist das der Fall, um die ausgetriebenen und schnell gewachsenen Äste zu entfernen.

Die Pflegemaßnahme erfolgt turnusgemäß alle zwei Jahre und im Wechsel mit den auf der Schiede stehenden Platanen. Entfernt werden jeweils die zweijährigen Triebe bis zu den Hauptästen.

Der Rückschnitt ist nach Angaben der Stadtgärtnerei aus Gründen der Verkehrssicherheit notwendig. Die schnell wachsenden Triebe brechen bei einer bestimmten Größe schnell aus. Beim sogenannten Kopfbaumschnitt werden die Bäume auf ihre Hauptäste zurückgeschnitten – eine traditionelle und bewährte Methode insbesondere bei Platanen. Durch das regelmäßige Entfernen der jungen Triebe entstehen an den Stammenden sogenannte Köpfe, die den Baum schützen und große Schnittwunden vermeiden.

An zwei Sonntagen war das Team der Stadtgärtnerei mit Rückschnittarbeiten auf dem Neumarkt beschäftigt. Die Fläche wurde dazu abgesperrt. Die abgeschnittenen Äste wurden direkt entsorgt. Beim Schnitt in der Höhe, die Stadtgärtnerei setzte dazu zwei Hubwagen ein, wurden nur noch Akkusägen genutzt, am Boden kam auch noch eine Kettensäge mit Benzinmotor zum Einsatz.  

Nach Angaben der Stadtgärtnerei dient der alle zwei Jahre stattfindende Schnitt auch der Gesundheit der Bäume. Werden die Schnitte mit längeren Zeitintervallen vorgenommen, sind die neuen Triebe deutlich stärker. Werden sie abgeschnitten, bleiben größere Schnittflächen zurück, die der Baum nur langsam verschließen kann. Solche Wunden bieten wiederum Angriffsflächen für Krankheiten und Pilze.

10.11.2025 

Partner