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Rückschnitt von pflanzlichem Überwuchs

Nach den Vorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes dürfen in der Zeit vom 1. März bis 30. September Bäume, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden. Zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen und zur Gesunderhaltung der Bäume. Maßnahmen, die der Gewährleistung der Verkehrssicherheit dienen, sind ebenfalls zulässig.

Bei Überwuchs durch Pflanzen (Bäume, Hecken, Büsche etc.) in den öffentlichen Verkehrsraum (Straßen, Gehwege, Radwege etc.) sind die Grundstückseigentümer zum Rückschnitt bis zur Grundstücksgrenze nach dem Hessischen Straßengesetz verpflichtet. Die Eigentümer werden daher gebeten, störenden Bewuchs, welcher in den öffentlichen Verkehrsraum ragt, regelmäßig zurückzuschneiden.

Der öffentliche Verkehrsraum kann dadurch ohne Behinderung in vollem Umfang genutzt werden. Weiterhin sind Verkehrszeichen sowie Straßennamenschilder besser erkennbar und Straßenlaternen können den Verkehrsraum in vollem Umfang ausleuchten.

Eine regelmäßige Überprüfung und Pflege der Anpflanzungen ist daher unerlässlich.

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