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Engagierte aus ganz Hessen trafen sich in der Südstadt

Landesarbeitsagentur lud zum jährlichen Netzwerktreffen nach Limburg

Jährlich organisiert die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Soziale Brennpunkte ein Landesbewohner:innentreffen in einem Projektgebiet des Sozialen Zusammenhalt. Zum 20. Treffen im Rahmen des Städtebauförderprogramms wurde am Samstag den 1. Oktober in die Limburger Südstadt geladen. Organisiert vom Quartiersmanagement und der Gemeinwesenarbeit kamen 50 Engagierte aus ganz Hessen in die Domäne Blumenrod, die als Veranstaltungsort zu beindrucken wusste. Aus Fulda, Gießen oder Offenbach, kein Weg war zu weit um sich auszutauschen. „Das Ziel der jährlichen Treffen ist das Miteinander!“ betonte der Vorsitzende der LAG Jürgen Eufinger bei der Eröffnung. „Wir sind stolz, dass wir das Treffen 2022 ausrichten dürfen!“ hatte Viktoria Spiegelberg-Kamens zu Eröffnung als Vertreterin der Stadtverwaltung betont: „Und wir sind sicher, dass wir voneinander lernen können!“

Ab morgens Neun Uhr waren die ersten Vertreter bereits eingetroffen. Beim Kaffee trafen sich alte Bekannte und neue Gesichter. Und schon vor dem Beginn um zehn Uhr wurde sich ausgetauscht, was alles so in und nach Corona alles geschehen ist. Das Motto des diesjährigen Treffen lautete „Freiräume leben“. Ab 10 Uhr gab es dann Programm.

Einem Vortrag „Hessen bekämpft Energiearmut“ der Verbraucherzentrale Hessen folgten verschiedene Workshops: Während sich eine Gruppe über verschiedene Projekte zur Freiflächenaufwertung austauschte, werkelte eine zweite Gruppe im Quartiersbüro unter Leitung vom Werkstattleiter der Caritas Obdachlosenhilfe Steffen Eckert an Vogelhäuschen. Eine dritte Gruppen malte, angeleitet von einem Künstler, ein gemeinsames buntes Bildermosaik mit vielen Ideen für Freiflächen.

Nach einem veganen Mittagessen und abermals vielen Gesprächen, brachen dann zwei Gruppen zu einem Rundgang durch die Südstadt auf. Angeführt von Kristina Schneider von der Gemeinwesenarbeit Blumenrod und Daniela Selke-Fachinger und Marcus Schenk vom Quartiersmanagement wurden das „Paradies“ der Jugendcontainer und das Quartiersbüro erkundet. „In der Kürze der Zeit konnten wir nur einen kleinen Teil des Flächenmäßig sehr großen Quartier zeigen.“ Erklärte Schneider im Anschluss. „Trotzdem konnten wir die Besonderheiten, wie Südtangente oder der fehlenden Aufenthaltsqualitäten auf den vielen Grünflächen aufgreifen!“ ergänzte Schenk.

Zum Abschluss wurden noch Geschenke vom letzten Treffen 2021 überreicht und aus Limburg für 2023 verpackt. „In alter Tradition werden diese vorn Standort zu Standort weitergereicht.“ Erläuterten Mirjam Roth und Lara Line Schüller von der LAG das Prozedere. Zufrieden von dem Erlebten machten sich dann alle gegen 16 Uhr mit dem Wissen auf den Heimweg, dass es auch 2023 wieder ein Treffen, dann an einem anderen Ort geben wird.

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