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Limburg bekommt Sammelstelle für Grünschnitt

Die Stadt wird auf dem Gelände des Betriebshofs eine Grünschnittsammelstelle einrichten. 

Wie der 1. Stadtrat Michael Stanke in der jüngsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung mitteilte, soll die Sammelstelle den Bürgerinnen und Bürgern ab dem 1. April kommenden Jahres zur Verfügung stehen.

Die Stadtverordnetenversammlung hatte in den zurückliegenden Jahren immer wieder die Einrichtung einer Grünschnittsammelstelle in der Stadt gefordert, die es in früheren Zeiten auch einmal gab. Der Magistrat hat nun die Einrichtung einer Grünschnittsammelstelle auf dem Gelände des Städtischen Betriebshofs, Im großen Rohr 4, beschlossen, so die Mitteilung. Die Sammelstelle wird durch den Betriebshof eingerichtet und betrieben. Der Betrieb ist für alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Limburg-Weilburg zugänglich, wie das auch bei den anderen Grünschnittsammelstellen im Umkreis der Fall ist.

Der Grünschnitt wird ab 1. April kommenden Jahres auf dem Gelände des Betriebshofs gesammelt und durch einen beauftragen Unternehmer des Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) des Landkreises zum Kompostieren abgeholt. Auf dem Gelände des Betriebshofs befindet sich somit nur eine Sammelstelle. Diese soll so angefahren werden, dass niemand über das Gelände des Betriebshof fahren muss.

Diese Lösung wurde möglich nach einem Ortstermin mit dem AWB auf dem Betriebshofgelände. Dabei wurden die Rahmenbedingungen durchgesprochen. Dazu gehört auch, dass die Anlage nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Limburg zur Verfügung steht, sondern allen Einwohnern des Landkreises. Diese Regelung gilt auch für Sammelstellen, die sich in anderen Kommunen des Landkreises befinden.

Es können Grünschnitt, Grasschnitt sowie Weihnachtsbäume angeliefert werden. Das angelieferte Material darf keine Verunreinigungen enthalten. Der Grünschnitt ist selbst abzuladen und wird mit dem Radlader des Betriebshofes zusammengeschoben, damit die Struktur bestehen bleibt.

Die geschätzten Kosten zur Herrichtung der Anlage belaufen sich auf rund 35.000 Euro und umfassen eine Öffnung der bestehenden Zaunanlage mit Anbringen eines Tores, die Befestigung der Fahrfläche sowie eine Kabine für die Aufsichtsperson. Die Gelder müssen noch in den Haushalt für das kommende Jahr aufgenommen werden. Hinzu kommen dann noch Kosten für das Aufsichtspersonal.

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