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Kindergärten: Bistum will finanzielle Beteiligung reduzieren

Das Bistum Limburg will seine finanzielle Beteiligung an Baumaßnahmen für Kindertagesstätten reduzieren, entsprechende Gespräche sollen mit der Stadt Limburg geführt werden.

Ein entsprechendes Schreiben ging an Limburgs 1. Stadtrat Michael Stanke, der die Stadtverordnetenversammlung in ihrer jüngsten Sitzung darüber informierte.

Das Bistum will seine Beteiligungsquote an Baumaßnahmen bei allen regelfinanzierten Bestandsgruppen auf 15 Prozent reduzieren. Bisher liegt die Kostenbeteiligungsquote bei 50 Prozent. In Limburg und den Stadtteilen ist die katholische Kirche größter Träger von Kindertagesstätten, zusammengefasst sind die Einrichtungen im Gesamtverband der katholischen Gemeinden in Limburg. 44 Gruppen in Kindertagesstätten sind dabei in katholischer Trägerschaft, das ist rund die Hälfte der in der Stadt angebotenen Gruppen. Die zweite Hälfte verteilt sich auf acht verschiedene Träger, darunter befinden sich evangelische Kirchengemeinden aber auch freie Träger wie der Verein für Waldorfpädagogik oder auch das Familienzentrum Müze.

Rund ein Viertel der Kita-Gruppen in Trägerschaft der katholischen Kirche werden für den Träger bereits kostenneutral geführt, er beteiligt sich dabei nicht an Investitionen oder an der Bauunterhaltung; bei drei Viertel der Gruppen gibt es eine Kostenbeteiligung. Auch die evangelischen Kirchengemeinden sind bei einer Trägerschaft noch mit einer Kostenbeteiligung dabei. Bei freien Trägern trägt die Stadt die Investitionskosten und die Kosten für die Unterhaltung der Gebäude komplett.

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