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Bitte zugreifen bei Obst und Gemüse in der Innenstadt

Es ist angerichtet in der Limburger Innenstadt. An vier Standorten laden sogenannte Naschpyramiden wieder zum gesunden Imbiss oder kleinen Happs ein. Tomaten und Gurken und Erdbeeren sind auf jeden Fall schon reif zum Verzehr.

Was gut ist, das kommt wieder. In den vergangenen zwei Jahren sind die bepflanzten Gefäße in der Limburger Innenstadt auf jeden Fall gut angekommen, beim Abtransport im Herbst war so gut wie alles abgeerntet oder gepflückt. Auch wenn das Konzept gut ankam, es gibt gegenüber den Vorjahren einige kleine Änderungen. „Wir sind in diesem Jahr etwas später mit dem Aufstellen der Pyramiden, dafür kann jetzt direkt geerntet werden“, sagt Christiane Henrich von der Stadtgärtnerei. In den vergangenen zwei Jahren standen die Kübel erst zwei, drei Wochen an ihren Standorten, bis das erste Gemüse oder Obst auch reif waren.

Und es gibt noch eine zweite Änderung. „Wir haben die Pyramiden etwas stärker strukturiert“, erläutert Melanie Merkel, die sich zusammen mit ihrer Kollegin um die Bepflanzung und Aufzucht der Pyramiden kümmert. Mehr Struktur bedeutet, dass die einzelnen Seiten nun vor allem einer Gemüseart vorbehalten sind. Bisher wuchsen Schnittlauch und Dill, Basilikum Tomaten und Auberginen, Zucchini, Snackgurken, Kohlrabi, Chili, Mangold wild durcheinander. Nun wächst und gedeiht das alles etwas geordneter.

Vier Standorte

Die Pyramiden verteilen sich auf die Standorte am Europaplatz, in der Werner-Senger-Straße kurz vor dem Übergang über die Hospitalstraße, auf dem Neumarkt und der Plötze. Die Naschpyramiden fallen natürlich auf, eine Ansammlung von Grün, das sich in die Höhe erhebt. Die einzelnen Pflanzen befinden sich in Blechwannen, die wiederum in ein Gestell eingehakt werden. Das wächst nach oben und verjüngt sich dabei, so wie das auch bei den echten Pyramiden der Fall ist.

Ernten ist erwünscht, allerdings bittet das Team der Stadtgärtnerei auch darum, vorsichtig nach dem Gemüse oder den Früchten zu greifen. Die Pflanzen sollten dabei nicht beschädigt werden. Die Pflanzen sind völlig unbehandelt und die Früchte sind bedenkenlos zu verwenden. Das Team der Stadtgärtnerei wird auch in den kommenden Wochen immer wieder Hand anlegen, denn zwei Mal die Woche müssen die Pflanzen mit Wasser versorgt werden. Da Erdschicht in den Wannen doch recht dünn ist, muss auch noch mal organisch gedüngt werden.

Vorlauf in der Staudengärtnerei

Was sich nun in der Innenstadt zeigt, wächst schon seit einigen Wochen auf dem Areal der ehemaligen Staudengärtnerei. Die Stadtgärtnerei nutzt dort einige Flächen und die Gewächshäuser, die noch ihre Funktion erfüllen. Nach der Aussaat werden die heranwachsenden Pflänzchen in die mit Erde und Substrat gefüllten Blechwannen gesetzt, die sich wiederum zur Pyramide türmen. In den Wannen wachsen sie so lange, bis die ersten Früchte kommen oder das Gemüse geerntet werden kann. Damit die komplette Konstruktion dann auch die Standorte in der Innenstadt erreicht, ist Hilfe vom Bauhof und dem dort verfügbaren Lkw mit Ladekran notwendig.

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