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Neue Schutzausrüstung für die Freiwillige Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr der Kreisstadt Limburg besteht, wie der Name schon sagt, hauptsächlich aus ehrenamtlichen Frauen und Männern, die in Ihrer Freizeit und dank Freistellung ihres Arbeitgebers für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Limburg im Einsatz sind.

Nicht selten setzen Sie dabei ihr Leben aufs Spiel. Um dieses bestmöglich zu schützen, trägt jedes Feuerwehrmitglied eine Schutzausrüstung. Aber auch eine Dienstuniform, bestehend aus Jackett, Hose, Hemd, Krawatte, gehört zur Ausstattung dazu.

Für beides fand eine Ausschreibung statt, die der Magistrat mit Unternehmen aus dem Landkreis und dem Siegerland vergab. Das Unternehmen aus dem Landkreis erhielt zum ersten Mal einen Rahmenvertrag über die persönliche Schutzausrüstung bis 2023.

„Die persönliche Schutzausrüstung der ehrenamtlichen Feuerwehrmitglieder ist essenziell für die Aufgabe und wurde bisher immer jährlich ausgeschrieben. Mit dem Rahmenvertrag erreichen wir nun aufgrund der steigenden Kosten und Lieferengpässen in allen Bereichen eine gewisse Preissicherung “, erklärt der 1. Stadtrat Michael Stanke. Der Vertrag beinhaltet den Abruf von 160 Jacken und Hosen innerhalb von zwei Jahren und wird an den einzigen Anbieter vergeben, der sich auf die öffentliche Ausschreibung mit einem Angebot meldete.

„Die Schutzkleidung wird bei uns regelmäßig – entweder mindestens einmal im Jahr oder nach jeder Reinigung – von unseren Gerätewarten geprüft“, so René Jung, Stadtbrandinspektor der Feuerwehr Limburg. Die Gerätewarte der Feuerwehr haben hierzu extra spezielle Lehrgänge absolviert, bei dem sie unter anderem die Diffusionsfähigkeit (Abtropftest) des Materials der Schutzbekleidung testen. Diesen Service können auch andere Wehren aus der Umgebung nutzen und ersparen sich so den Weg nach Frankfurt, wo die Schutzbekleidung bisher hingefahren und gereinigt wurde.

Wie oft eine Schutzausrüstung ausgetauscht werden muss, hängt oftmals auch vom Einsatzbereich des Trägers ab. Ein Atemschutzgeräte Träger benötigen beispielsweise im Schnitt häufiger eine neue Ausrüstung.

Einen weiteren einmaligen Auftrag über Artikel des Kleiderkammerbedarfs hierzu zählen unter anderem Helme, Stiefel, Krawatten, Hemden, Handschuhe, vergibt der Magistrat ebenfalls an ein Unternehmen, das als einziges ein Angebot abgab. Der gesamte Auftragswert beträgt etwa 200.000 Euro.

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