Sprungziele
Inhalt

Heißer Auftakt für cooles Straßenmusikfestival

Der erste Tag des ersten Limburger Straßenmusikfestivals ist vorbei. Heiß war’s, ohne Frage. Auch wenn die Rahmenbedingungen nicht gerade optimal waren, Spaß und Freude überwiegen. Spaß bei denen, die Musik gemacht haben, Freude bei denen, die zugehört und zugeschaut haben. Am Sonntag, 19. Juni, wird das Straßenmusikfestival von 12 Uhr an fortgesetzt, um 19 Uhr ist dann Schluss.

„Wir haben Spaß, das hier ist eine coole Sache. Schön, dass die Limburger so etwas auf die Beine gestellt haben.“ Das Fazit der drei Musiker der Limdom Buskers ist recht positiv, als sie ihre Bühne auf dem Kornmarkt räumen. Abgetrennt nur von einem dicken Seil präsentieren sie sich wie alle anderen Künstlerinnen und Künstler auf Augenhöhe mit ihrem Publikum. „Wir ziehen jetzt um auf die Plötze. Wer uns noch mal hören will, geht einfach mit“, verabschieden sie sich zum nächsten Auftritt. Wo sie auftreten, finden sich schnell Zuschauer ein, denn die Songs von Simon und Garfunkel, Hannes Wader und anderen sind im Ohr.

Auf dem Kornmarkt folgt ihnen Andreas Riedel. Der hatte es schon deutlich schwerer, sich Gehör zu verschaffen. Stimme und Gitarre ohne Verstärker, das wars. Mit Beatles-Songs, eigenen Kompositionen und Oasis-Liedern ist er seit 12 Uhr in der Innenstadt unterwegs. „Ich muss meine Stimme jetzt etwas schonen“, sagte er, der natürlich aus Anlass von Paul McCartneys 80. Geburtstag auch einige Stücke von ihm im Repertoire hat.

Domglocken spielen mit

„Let it be“ stimmt auch Michael Zabel auf dem Platz vor dem Dom an. Ein paar Takte … und dann muss er vor den Domglocken passen, die jede Viertelstunde schlagen. Kein Problem für den überaus lebhaften und dynamischen Musiker, nach dem letzten Glockenschlag setzt er dort wieder ein, wo er zuvor aufgehört hat. Zabel lässt sein Publikum mit Einfluss darauf nehmen, was er auf den Straßen und Gassen spielt. Da gab es auch den Wunsch nach Nirvana. Klang toll „Smells like teen spirit“ allein auf einer Gitarre vor dem Dom. „Nirvana ist etwas, das ich überhaupt nicht kann“, sagt darauf der Mann an der Gitarre.

Viel Lob bekommen die vier Musiker von „Pils & Kippe“ von einem Zuhörer. „Richtig super, tolle Stimmung und das nach so einem langen Tag“, bedankt sich ein Zuhörer an der vorletzten Station des Tages auf dem Bischofsplatz. „Wir ziehen jetzt um auf den Europaplatz“, kündigt die Band an und weiß wohl selbst, was sie erwartet. Das schattige Plätzchen vor dem Bischofsplatz mit Bäumen links und rechts und Publikum auf Stühlen der Außengastronomie müssen sie verlassen, der Europaplatz hat das nicht zu bieten.

Am Sonntag geht es weiter

„Auch von Ringelschlingel gibt es positiv Rückmeldungen“, sagt Sabine Weilemann vom Limburger Stadtmarketing. Ringelschlingel ist quasi das Programm zwischen den Spielorten und auf Stelzen und anderweitig auffallend unterwegs. Sabine Weilemann ist mit in die Organisation des Straßenmusikfestival eingebunden und den ganzen Tag mit dabei. Um die Mittagszeit sei es für die Künstler schon schwer gewesen, da das Publikum fehlte. Das habe sich im Laufe des Nachmittags jedoch geändert. Sabine Weilemann ist jedoch überzeugt, dass die große Hitze auf einige potentielle Besucher abgehalten hat. Dennoch zeigt sich durchaus zufrieden mit der Premiere. Und ein paar Punkte, die besser werden können, sind auch notiert.

Am Sonntag, 19. Juni, geht es weiter mit dem ersten Straßenmusikfestival in Limburg. Um 13 Uhr beginnen die Musikerinnen und Musiker, zu ihnen gehören neben den erwähnten noch Julie Wonder, Basti Becker, Stefan Karnath, Redsndreads, Philipp Bender, Ultraleicht, Dennie & Schaum sowie meTermophose, mit ihren Auftritten, Spielorte sind wieder der Europaplatz, der Platz im Bereich der Volksbank, in Neumarkt mit den Spielorten am Imbiss und am Brunnen, der Kornmarkt, die Plötze, der Fischmarkt und der Domplatz sowie der Bischofsplatz.

Partner