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Altes Rathaus: Weitere Aufträge zur Sanierung vergeben

Der Magistrat der Stadt hat verschiedene Aufträge zur Sanierung des alten Rathauses vergeben, das in Zukunft das Bürgerbüro der Stadt beherbergen soll und der Politik als Tagungs- und Entscheidungsort dienen wird. Der Umzug soll im zweiten Quartal des kommenden Jahres vollzogen werden.

Die Auftragsvergaben gestalten sich aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen mit ausgelasteten Betrieben und gestiegenen Rohstoffpreisen nicht einfach. „Bei manchen Gewerken haben wir auf unsere öffentlichen Ausschreibungen nur ein Angebot erhalten, in einem Fall blieb die Ausschreibung sogar völlig ohne Angebot“, beschreibt der 1. Stadtrat Michael Stanke die Situation. Der Magistrat hat jüngst Aufträge verteilt über verschiedene Gewerke in einem Volumen von rund 284.000 Euro vergeben.

Der künftig vom sogenannten neuen Rathaus abgekoppelte Bau des alten Rathauses wird behindertengerecht erreichbar sein. Das wird durch einen Aufzug erreicht, der dort entsteht, wo sich bisher der Verbindungsbau zwischen den beiden Gebäuden befindet. Der Auftrag für die Metallbau- und Verglasungsarbeiten Aufzug hat der Magistrat an ein heimisches Unternehmen vergeben Zwei Angebote wurden dabei eingereicht.

Getrennte Versorgung

Noch eine weitere Auftragsvergabe dreht sich um den Aufzug, dabei geht es um die Stahlbauarbeiten sowie die Dachabdichtung. Dabei wurde ein Angebot abgegeben. Der Auftrag für Parkettarbeiten wurde an ein Unternehmen aus dem Rhein-Main-Gebiet vergeben. Fünf Angebote lagen der Stadtverwaltung vor. Noch mehr Angebote gab es in dem Gewerk der Fliesenarbeiten. Der Auftrag wurde dabei an ein Unternehmen aus dem süddeutschen Raum vergeben.

Die künftige Aufteilung der Gebäude auf zwei Eigentümer (der Landkreis erwirbt das sogenannte neue Rathaus) erfordert eine getrennte Versorgung. Dabei soll unter anderem auch das alte Rathaus weiterhin an das Blockheizkraftwerk angeschlossen bleiben und mit Wärme versorgt werden. Der entsprechende Auftrag ging an ein heimisches Unternehmen, der Verwaltung lag lediglich ein Angebot vor.

Der Magistrat hat zudem einen Auftrag über Elektroarbeiten an ein heimisches Unternehmen vergeben. Die Auftragssumme liegt hier bei rund 32.000 Euro. Die Arbeiten sind im Zusammenhang mit der Trennung der beiden Gebäudeteile notwendig. Auf das öffentliche Ausschreibungsverfahren der Stadt ging kein Angebot ein, daher wurde ein Unternehmen zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Auf Grundlage dieses Angebot wurde der Auftrag auch erteilt.

Vorbereitende Arbeiten für die Trennung der Gebäude und zur Sanierung des alten Rathauses sind bereits seit Herbst vergangenen Jahres am Lauf. Im April wird mit dem Abriss des Verbindungsbaus zwischen den beiden Baukörpern begonnen.

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