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Westerwaldstraße: Zwei Bäume müssen noch weichen

In diesem Jahr steht der zweite große Bauabschnitt zur Sanierung der Westerwaldstraße an. Dazu müssen noch zwei Bäume, eine Platane und ein Ahorn, die sich dort befinden, gefällt werden. Das soll am Samstag, 26. Februar, geschehen. Die Arbeiten werden gegen 7.30 Uhr beginnen und sollen in den frühen Nachmittagsstunden beendet sein.

Mit der Sanierung der Westerwaldstraße zwischen der Einmündung auf die B8 und der Lichfieldbrücke sind auch Arbeiten an den Versorgungsleitungen verbunden. Auf der nördlichen Seite wurden die Bäume bereits Anfang 2020 gefällt, da sie zum großen Teil auch direkt auf der Gasleitung standen. Zudem sorgten die Wurzeln für deutliche Verwerfungen im Bürgersteig. Vorgesehen war es, die beiden Bäume auf der südlichen Seite der Westerwaldstraße langfristig stehen zu lassen.

Allerdings hat sich im Rahmen der Ausführungsplanung für die nun anstehenden Arbeiten herausgestellt, dass beide Bäume mit ihren Wurzeln in private Grundstücke hineinragen und dabei auch die Wasser-, Strom- und Gasleitungen sowie in zwei Fällen auch die Hausanschlüsse gefährden. Die Arbeiten werden die aktuell noch verkehrssicheren Bäume durch Eingriffe in den Wurzelbereich erheblich schwächen, so dass deren Verkehrssicherheit auf Dauer nicht mehr zu gewährleisten sei. Ein Fällen der Bäume und eine Neuanpflanzung an geeigneter Stelle mit entsprechendem Wurzelschutz ist daher die deutlich bessere Lösung.

Im laufenden Haushalt steht Geld für den Ausbau und die Sanierung des zweiten großen Abschnitts zur Verfügung. Die Ausschreibungen für die Arbeiten können beginnen, sobald die Förderzusage vorliegt. Ein geeigneter Ersatz der gefällten Bäume ist durch 31 Neupflanzungen und Straßenbegleitgrün vorgesehen. Als Straßenbäume werden Baumhasel und Winterlinde im Wechsel gepflanzt. Eine Durchwurzelungssperre soll das Risiko von Schäden an Versorgungsleitungen verhindern. Durch einen Austausch des Bodens im für die Durchwurzelung vorgesehenen Bereich sollen die Bedingungen für die Bäume verbessert werden.

Der bereits sanierte und ausgebaute Bereich zwischen der alten Brücke und der Lichfieldbrücke steht dem Verkehr seit Juli vergangenen Jahres wieder zur Verfügung. Über ein Jahr war zuvor an der Straße und den Versorgungsleitungen gearbeitet worden.

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