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Weinbau am Limburger Schlossberg

In naher Zukunft wird es Wein aus dem Limburger Schlossgarten geben. Der Grundstein für den Weinbau ist mit dem Magistratsbeschluss für die Vergabe von Ingenieurleistungen an ein Planungsbüro aus dem Rheingau-Taunus-Kreis gelegt. 

Noch in diesem Jahr soll das Planungsbüro mit den Planungen und im kommendem Jahr mit den ausführenden Arbeiten am Steilhang des Schlossgartens zum Bürgerweinberg beginnen.

Es gilt 1100 Quadratmeter Steilhang terrassenförmig anzulegen, damit 2023 die ausgesuchten Rebsorten gepflanzt werden können. Die Entscheidung, das Gelände als Terrassierung anzulegen, fiel, obwohl etwas teurer als den Steilhang als solchen zu belassen, weil die anschließende Pflege und Bearbeitung deutlich sicherer und leichter durchgeführt werden kann. Dies hat im Nachgang auch langfristig eine Kostenreduzierung zur Folge.

„Ich freue mich, dass der Bürgerweinberg nun bald Gestalt annimmt und in einigen Jahren die Weinlese stattfinden kann“, sagt Bürgermeister Dr. Marius Hahn.

Als Vorbild des zukünftigen Bürgerweinbergs dienten Anlagen in Dietkirchen, Tiefenbach und Weinähr. Die Bewirtschaftung des Weinbergs soll durch einen in Gründung befindlichen Förderverein „Bürgerweinberg Schlossgarten“ erfolgen. Der Förderverein wird sich um die Auswahl der entsprechenden Rebsorten kümmern, denn diese müssen dieses Jahr bestellt werden, da sie extra gezüchtet werden müssen.

Die Kosten für die Planungsleistungen werden zu 80 Prozent von der Fördermaßnahme „Zukunft Innenstadt“ gefördert. Die Zusage dafür gab das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen. Der Auftragsvergabe war ein Teilnahmewettbewerb für eine Verhandlungsvergabe vorausgegangen und im Anschluss daran zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Das Angebot beläuft sich auf etwa 47.398 Euro.

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