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Frohe Weihnachten und Zuversicht für das neue Jahr

Das gemeinsame Grußwort von Bürgermeister Dr. Marius Hahn und Stadtverordnetenvorsteher Stefan Muth zum Weihnachtsfest und Jahreswechsel.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das alte Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Wir hätten es uns gerne anders gewünscht, zum Beispiel dass wir die Pandemie in den Griff bekommen und unser Leben nicht darauf ausrichten müssen. In 2021 ist uns dies nicht gelungen, die berechtigte Hoffnung auf Besserung, auf Erleichterungen in vielen Lebenslagen sollten wir mit ins neue Jahr nehmen.

Unser Leben ist nicht mehr so planbar und vorausschaubar wie noch vor einigen Jahren. Der Kreislauf, in dem sich unser tägliches Tun abspielte, war geprägt von Regelmäßigkeit, Routine und selbst die „spontanen“ Ausbrüche und die Grenzüberschreitung des Gewohnten mit Urlaub oder auch längeren Auszeiten waren geplant. Das hat sich geändert. Es strengt uns an, das Leben nun zu managen. Das Leben erfordert ein deutliches Mehr an Vernunft mit gleichzeitigem Zulassen von Unbekanntem und nicht Vorausschaubarem.

Das wird nicht nur mit dem Blick auf die Pandemie deutlich, sondern auch im nur wenige Hügelketten entfernten Ahrtal, wo eine Überschwemmung in diesem Jahr viele Menschenleben gefordert, Existenzen zerstört und Tausende von Häusern unbewohnbar gemacht hat. Bisher waren solche Katastrophen meist weit entfernt, nun sind sie ganz nah. Zeiten der Not sind auch Zeiten der Solidarität. Hilfe ist in vielfältiger Form im Ahrtal geleistet worden und wird auch noch weiterhin geleistet, auch wir aus Limburg haben uns daran beteiligt. Es reicht noch nicht, um die Zerstörung auszugleichen, es gibt noch viel zu tun. Die Menschen im Ahrtal schaffen das nicht allein.

Ob Pandemien oder Umweltkatastrophen, die Menschheit ist immer wieder damit konfrontiert worden. Und es gehört zum Wesen des Menschen, diese Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Das fordert uns – manchmal bis zum Äußersten. Doch bisher sind immer wieder Wege gefunden worden, um Krisen zu bewältigen. Warum sollte das diesmal nicht gelingen?

Solidarität ist dabei das eine Standbein, Zuversicht und Optimismus das zweite. Auch in dieser Stadt haben zahlreiche Frauen und Männer ihren Optimismus und ihre Zuversicht wieder an den Tag gelegt, als sie sich im März des ablaufenden Jahres zur Wahl stellten, um eine Aufgabe in der Stadtverordnetenversammlung und den Beiräten zu übernehmen. Fünf Jahre läuft die Wahlperiode. Für mindestens diese Zeit haben alle Mandatsträgerinnen und Mandatsträger Verantwortung für ihre Stadt und ihre Ortsteile übernommen, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten. 106 Stadtverordnete und Beiräte für fast 37.000 Einwohner.

In diesen Tagen begleitet viele von uns die Szene von der Geburt im Stall zu Bethlehem. Eine Geburt mit vielen Überraschungen: Der Ort der Geburt, die Gäste oder der eintreffende Besuch. Und trotz der misslichen äußeren Umstände geht von dieser Geburt sehr viel Zuversicht und Optimismus aus … und dies schon über mehr als 2000 Jahre.

Wir wünschen Ihnen ein Freude bringendes Weihnachtsfest sowie viel Optimismus und Zuversicht für das neue Jahr.

Hier klicken zur PDF-Ansicht des Grußwortes                                            

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