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Limburgs Hilfspolizei wird neu ausgestattet

Die 20 Limburger Mitarbeiter des Ordnungsamtes, die täglich durch die Stadt patrouillieren, sind aus dem Alltag der Stadt nicht mehr wegzudenken.

Denn ihre regelmäßigen Kontrollen vermeiden Verkehrschaos durch die Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs. Außerdem wird die Einhaltung von städtischen Satzungen überwacht sowie Jugendschutzkontrollen und noch einiges mehr durchgeführt. Oftmals auch gemeinsam mit der Landespolizei.

Um nun einheitliche und moderne Standards im Erscheinungsbild bei den Hilfspolizeibeamten und -beamtinnen zu schaffen, hat die Stadt Limburg für seine Ordnungshüter eine Ausschreibung für die Ausstattung getätigt.

„Es wurden im Laufe der Jahre viele Ersatzbeschaffungen vorgenommen, die dazu führten, dass ein buntes Sammelsurium an Ausrüstungsgegenständen zusammengekommen ist und die Hilfspolizeibeamten in unterschiedlicher Ausstattung unterwegs sind“, so der 1. Stadtrat Michael Stanke. „Ziel ist daher eine einheitliche Ausrüstung, um auch in der Bevölkerung als zusammengehöriges Team wahrgenommen zu werden und einen gemeinsamen Sicherheitsstandard zu gewährleisten“, so Stanke weiter.

Insgesamt 43 Positionen waren ausgeschrieben und wurden an unterschiedliche Firmen vergeben. Es gilt die 20 Hilfspolizeibeamtinnen und -beamten von Kopf bis Fuß auszustatten. Und das passend zu jeder Jahreszeit. Nicht immer gewinnt der günstigste Hersteller, denn bei vergleichbarer Qualität geht es oft auch um den Tragekomfort. Eine Schutzweste beispielsweise muss acht Stunden getragen werden und sollte nicht zu schwer sein oder durch Nähte drücken.

Jeder Hilfspolizeibeamte hat pro Woche eine bestimmte Anzahl an Bekleidungsgegenständen zur Verfügung, die einiges aushalten müssen. „Die Kollegen und Kolleginnen sind oft in Obdachlosenunterkünften oder auch bei Hausräumungen dabei, das führt dann schon dazu, dass ein kompletter Bekleidungswechsel wegen Verschmutzung notwendig ist“, sagt Yvonne Schwill vom Ordnungsamt.

Als neuer Ausrüstungsgegenstand hinzugekommen ist ein Multitool Werkzeug, das für das Abhängen illegaler Plakate oder für das Abschrauben von Kennzeichen bei Kennzeichenmissbrauch sowie für das Entstempeln von Fahrzeugen bei fehlendem Versicherungsschutz eine sinnvolle Ergänzung zum Equipment darstellt.

Der Gesamtbetrag der Ausschreibung beläuft sich auf 132.000 Euro, die über einen Rahmenvertrag von vier Jahren abgerufen werden. Runtergerechnet pro Jahr und Mitarbeitenden sind das etwa 1650 Euro.

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