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Glühwein und Weihnachtsgeschenke warten auf dem Christkindlmarkt

Es gibt wieder dampfenden Glühwein, warme Waffeln und auch die obligatorische halbe Meter lange Bratwurst am zweiten Stand links oben wartet schon im Brötchen mit Senf auf den Verzehr. Der Christkindlmarkt mit seinem bekannten Schwippbogen als „Eintrittsportal“ öffnet seine vielen Holzfenster an den weihnachtlich geschmückten Ständen.

Alles ist wie immer, aber doch etwas anders in diesem Jahr.

Vorher muss jeder Besuchende am Sicherheitsdienst vorbei, der sich an den Zugängen mit dem Einlass von geimpften oder genesenen und getesteten Personen verantwortlich zeigt. Wichtig hierfür ist auch ein Personalausweis oder Reisepass, damit die Daten mit den Dokumenten abgeglichen werden können. Ein großer Aufwand, um im Anschluss ohne Maske sicher die kulinarischen Angebote auf dem Christkindlmarkt genießen zu können. Aber dennoch ein notwendiges Übel, um den Christkindlmarkt in diesem Jahr überhaupt stattfinden lassen zu können.

Es gibt noch ein paar weitere Einschränkungen: Es ist ein Christkindlmarkt ohne Eröffnungszeremonie und ohne Rahmenprogramm.

Viele Punkte sprechen für das 2G+ Konzept

Und dennoch, im Gegensatz zum vergangenen Jahr gibt es wieder einen Christkindlmarkt: „Wir möchten natürlich den Menschen unserer Stadt ein Stückchen Normalität zurückgeben und sie in Weihnachtsstimmung bringen, dazu gehört für viele auch ein Weihnachtsmarkt. Wir haben daher ein 2G+ Konzept für den Neumarkt aufgestellt, weil die Erfahrungswerte der Vergangenheit gezeigt haben, dass das Einnehmen von Speisen und Getränken in dem Bereich sonst nur schwer umzusetzen ist. Ein weiterer Punkt ist, dass wir es vermeiden wollen, dass unserem Christkindlmarkt das gleiche Schicksal wie anderen blüht, die erst aufgebaut und Tage später wieder abbauen mussten. Es ist wichtig, die Beschicker und Geschäfte damit in der schwierigen Zeit unterstützen“, sagt Christoph Leber, Organisator des Christkindlmarktes und Abteilungsleiter des Ordnungsamts der Gewerbe- und Wohnungsabteilung.

Damit auch spontan ein Besuch des gastronomischen Bereichs möglich ist, wird es Anfang Dezember ein neues Testzentrum auf dem Europaplatz geben. „Derzeit wird von uns auch geprüft, ob wir eine Testmöglichkeit ab Samstag, 27.November direkt vor dem gastronomischen Bereich auf dem Neumarkt anbieten können. Wir sind daran interessiert, es allen Menschen hier so einfach wie möglich zu machen, den Christkindlmarkt zu besuchen“, bekräftigt Christoph Leber.

Für die Schausteller war es ein schweres Jahr

Seit dem Abbau des Katharinenmarktes am Dienstagabend sind die Beschicker mit Eifer und viel Elan mit dem Aufbau und dem Herrichten der Verkaufshütten beschäftigt gewesen. Auch wenn einige alteingesessene Beschicker aus unterschiedlichen pandemiebedingten Gründen in diesem Jahr absagen mussten.  

„Für viele Beschicker war das letzte Jahr hart und auch im Sommer sind viele sonst gesetzte Volksfeste ausgefallen. Daher sind wir einerseits froh, dass die Stadt es uns möglich gemacht hat, unsere Stände aufzubauen und unseren Lebensunterhalt zu verdienen. Andererseits sind wir sehr angespannt, da wir jeden Tag damit rechnen, dass der Christkindlmarkt schließen muss“, erklärt Andreas von Fischke als Vertreter der Schausteller.       

Die Betreiber der insgesamt 25 Verkaufshäuschen und der zwei Kinderkarusselle werden alles daransetzen, die Besucher des Marktes in vorweihnachtliche Stimmung zu versetzen.

Dem ausschließlich gastronomischen Angebot auf dem Neumarkt schließen sich die Stände von der oberen Bahnhofstraße bis zum Kornmarkt mit einem breit gefächerten Kunsthandwerk an. Hier gelten keine weiteren Beschränkungen, nur an den Ständen selbst besteht eine ausgewiesene Maskenpflicht und ein Abstandsgebot. 

Der abgetrennte gastronomische Bereich wird durch eine eigene Toilettenanlage ergänzt, die auch für mobilitätseingeschränkte Personen geeignet ist.          

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