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Blumenrod erhält Volleyballnetz und Sportgeräte

Im Zusammenhang mit dem Landesprogramm „Sport und Flüchtlinge“ wurde in Blumenrod ein Volleyballnetz installiert und weitere Sportgeräte angeschafft.

Auf dem Bolzplatz in Blumenrod steht nun ein zehn Meter langes Volleyballnetz. Eingeweiht wurde es durch die Hortkinder des Gemeindezentrums Blumenrod am vergangenen Donnerstag. Viele von ihnen haben einen Migrations- oder Fluchthintergrund. Gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und dem ehrenamtlichen Sport-Coach Walter Hölzer lernten sie spielerisch, wie ein Aufschlag gelingt und der Ball am besten über das Netz geht.

„Wir freuen uns sehr, dass es über das Landesprogramm ‚Sport und Flüchtlinge‘ möglich war, dieses Sportgerät zu installieren und zusätzlich einige Volleybälle und Federballsets anzuschaffen“, betont Melanie Weil, die Integrationsbeauftragte der Stadt Limburg: „Dies ist gerade in Pandemiezeiten eine gute weitere Möglichkeit, sich im Freien sportlich zu betätigen.“ Die angeschafften Sportgeräte für Kinder und Erwachsene werden im Quartiersbüro (Friedrich-Ebert-Straße 34, 65549 Limburg) gelagert und stehen dort gegen ein Pfand zur Ausleihe bereit.

Auch das Quartiersbüro begleitete die Einweihung, denn es liegt direkt gegenüber. Nach einer halbstündigen Einweisung war noch genügend Zeit für die Kinder, Volleybälle und Federballschläger auszuprobieren oder nebenan eine Runde Fußball zu spielen. Integrationsbeauftragte Weil nutzte die Gelegenheit, sich bei den zwei anwesenden Sport-Coaches für ihr Engagement im Rahmen des Programms „Sport und Flüchtlinge“ zu bedanken und überreichte Ihnen zum Zeichen der Anerkennung eine vom hessischen Innen- und Sportminister Peter Beuth unterzeichnete Urkunde.

Der Sport-Coach Walter Hölzer möchte in regelmäßigen Abständen Volleyballangebote für die Hortkinder und weitere interessierte Geflüchtete auf dem Bolzplatz anbieten. Zwecks Ausleihe der Sportgeräte ist das Quartiersbüro montags bis mittwochs von 10-14 Uhr besetzt und erreichbar unter der Telefonnummer 06431 / 7796316. Der Quartiersmanager ist außerdem mittwochs von 16-18 Uhr und donnerstags von 10-12 Uhr vor Ort. Die Nutzung des Bolzplatzes ist von 9-13 Uhr und von 15-22 Uhr gestattet.


Hintergrund:

Das Programm „Sport und Flüchtlinge“ ist ein Förderprogramm des Hessischen Ministeriums des Inneren und für Sport sowie der Sportjugend Hessen im Landessportbund Hessen e.V. Es verfolgt das Ziel, hessische Städte und Gemeinden, die Sport- und Bewegungsangebote für Flüchtlinge initiieren, in ihrem Engagement zu unterstützen. Die vielfältigen Sport- und Bewegungsangebote tragen zur Integration von Flüchtlingen und Menschen mit Migrationshintergrund bei. Im Rahmen des Programms wird u.a. der Einsatz von „Sport-Coaches“ gefördert. Diese stellen den Kontakt zwischen Sportvereinen, Asylbetreuung,

Flüchtlingsunterkunft und Flüchtlingen her und begleiten Flüchtlinge in der ersten Zeit zu Sportangeboten. Vereine können über das Amt für soziale Betreuung der Stadt Limburg eine Förderung beantragen. Förderfähig sind einerseits Sachmittel für Sportangebote für und mit Flüchtlingen (insbesondere Sportkleidung, Sportmaterial, Transportkosten). Aber auch Aufwandsentschädigungen für Personen, die Sportangebote mit Flüchtlingen anleiten, sind möglich. Bereits bestehende Vereinsangebote mit teilnehmenden Flüchtlingen können ebenfalls gefördert werden. Von einer Förderung ausgeschlossen sind Cateringkosten bei Sportfesten, Turnieren, Platz- und Hallenmieten, Kosten für bauliche Maßnahmen, Gebühren für Spieler- und Starterpässe sowie Mitgliedsbeiträge und Kursgebühren. Der Antrag auf Projektförderung wird auf Anfrage an die ortsansässigen Vereine versendet, ist aber auch erhältlich unter 06431/203-251.

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