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Ab 2022 neuer Hans-im-Glück-Preis – Ein Kunstwerk der Glasfachschule Hadamar

Der im Wechsel mit dem „Kunstpreis Limburg“ rotierende „Hans-im-Glück-Preis“ wurde von der Stadt Limburg bei der Glasfachschule Hadamar beauftragt und konnte am Donnerstag dort abgeholt werden. Das Kunstwerk aus Glas ersetzt die bisherige „goldene Kugel“, die stellvertretend für den Preis vergeben wurde. Der neue Hans-im-Glück-Preis stellt ein Tintenfässchen mit einer Feder dar, perfekt passend zum Thema Literatur, wofür diese Auszeichnung alle zwei Jahre vergeben wird.

Der im Wechsel mit dem „Kunstpreis Limburg“ rotierende „Hans-im-Glück-Preis“ wurde von der Stadt Limburg bei der Glasfachschule Hadamar beauftragt und konnte am Donnerstag dort abgeholt werden.
Das Kunstwerk aus Glas ersetzt die bisherige „goldene Kugel“, die stellvertretend für den Preis vergeben wurde. Der neue Hans-im-Glück-Preis stellt ein Tintenfässchen mit einer Feder dar, perfekt passend zum Thema Literatur, wofür diese Auszeichnung alle zwei Jahre vergeben wird.

Der Limburger Bürgermeister, Dr. Marius Hahn, ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit der Leiterin des Kulturamtes Limburg, Anna Vössing, den neu gestalteten Preis persönlich in der Glasfachschule Hadamar abzuholen. Der Empfang in der Glasfachschule fiel bereits sehr herzlich aus. Der Bürgermeister teilte seine Kindheitserinnerungen mit den Anwesenden – denn Vater Erich Hahn war Lehrer in dem Gebäude, in dem der Empfang stattfand. Die Delegation der Glasfachschule war vertreten durch Herrn Frank Ballowitz, Lehrer für Glasapparate, Herrn Reiner Eul, Lehrer für Glasmalerei und Schulleiter Holger Schmidt. Nach der Begrüßung führte der erste Weg direkt in einen Raum, in dem der neue Hans-im-Glück-Preis aufgestellt war. Aufmerksam lauschten die Anwesenden Herrn Ballowitz, der mit deutlicher Freude in den Augen erklärte, warum der Preis diese Form hat, wie er entstanden ist und wieviel Freude ihm das Projekt bereitet hat: „Nach der Anfrage der Stadt machten wir uns Gedanken, wie so ein Preis aussehen könnte und nach einigen Überlegungen kam dann die Idee mit dem Tintenfässchen und der Feder auf. Der blaue Bereich des Glases stellt die Tinte dar. Die Feder stellt die Schreibfeder dar. Eine naheliegende Assoziation für einen Literaturpreis.“. Nachdem alle diesen mit sehr viel Liebe zum Detail gestalteten Preis bestaunt hatten, wurde er sicher in einer Holzkiste verstaut – es handelt sich schließlich um empfindliches Glas und der Preis soll dem Gewinner oder der Gewinnerin des Hans-im-Glück-Preises 2022 noch verliehen werden.


Im Anschluss folgte eine sehr interessante Führung durch viele verschiedene Bereiche der Glasfachschule – übrigens ein aussterbendes Handwerk, das laut Schulleiter Schmidt ständig Nachwuchs sucht! In der Glasbläserei durfte bei den Schülerinnen und Schülern des zweiten Lehrjahres zugeschaut werden, wie diese sogenannte Glasapparate über der 2000 Grad heißen Flamme formten. Lehrer Ballowitz ließ es sich nicht nehmen, persönlich zu demonstrieren, wie die Feder aus Glas entstanden ist. Schnelle Zugbewegungen mit dem glühenden Glasröhrchen ergaben die spätere Form. In der Klasse der Glasmalerinnen des zweiten Lehrjahres war zu sehen, wie die Schülerinnen ein Gemälde von Chagall auf Glas übertrugen. Es folgten noch Besuche der Glaswerkstatt mit Glasmöbeln, Bilderrahmen, Glasfliesen und vielen Eindrücken. Zum Abschluss wurde noch gezeigt, wie man eine sogenannte „Fusion“ vornimmt – also Glas mit Glas verschmilzt. So ist auch das Tintenfässchen entstanden. Die verschiedenen Techniken des Handwerks sind äußerst vielfältig. Bürgermeister Dr. Hahn zeigte sich sehr beeindruckt und schloss die Führung ab mit der Erkenntnis: „Dann wurden für den neuen Hans-im-Glück-Preis ja drei verschiedene Techniken verwendet: Fusion, Brennen und Apparatebau. Das ist wirklich toll. Und der Preis ist sehr schön. Ich freue mich, dass die künftigen Preisträger so einen schönen Preis erhalten.“

Apropos Preisträger bzw. Preisträgerinnen: Die Einreichungsfrist für die Verleihung des Hans-im-Glück-Preises 2022 endet am Freitag, den 29. Oktober 2021. Das Kulturamt der Stadt Limburg fungiert hier als Sekretariat. Bei Fragen erreichen Sie Frau Anna Vössing unter der 06431/203-915.

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