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Bürger sind gefragt beim Radverkehr

Am Montag, 13. September, lädt die Stadt zu einem Workshop in das Bürgerhaus nach Eschhofen ein. Von 18 Uhr an will ein von der Stadt beauftragtes Ingenieurbüro vorstellen, was bei der Bestandsaufnahme von Radwegen und Radinfrastruktur herausgekommen ist und wie nach Ansicht des Büros erste Lösungsansätze für Verbesserungen aussehen könnten. Das Büro ist damit beauftragt, eine Radverkehrskonzept für die Stadt aufzustellen.

Auch wenn sich in den vergangenen Monaten fiel getan hat, um die Bedingungen für Radfahrende zu verbessern (erste Fahrradstraße im Schleusenweg, Änderung der Markierungen auf den Fahrbahnen, Schaffung von neuen Abstellmöglichkeiten und einiges mehr), die Stadt schneidet bei dem Fahrradklima-Test des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) nicht gut ab, zuletzt gab es als Note eine 4,2.

Mit dem Workshop startet am Montag, 13. September, im Bürgerhaus in Eschhofen das bürgerschaftliche Beteiligungsverfahren. Der Workshop findet in der Zeit von 18 bis 20.30 Uhr statt, eine Teilnahme ist nach der 3G-Regel möglich (geimpft, genesen, getestet) und eine Registrierung der Teilnehmenden ist notwendig.

Die Knackpunkte für Radfahrende sind immer wieder die gleichen: Bestehende Lücken im Radwegenetz, fehlende Breiten der Radwege oder -streifen, zugeparkte Wege für Radler oder aber auch schlechte Verbindungen zwischen zwei Zielen. Das trifft zum Beispiel auf die Verbindung zwischen Limburg und Diez zu. Im Rahmen des Workshops sollen zwei Varianten präsentiert werden, die zu einer deutlichen Verbesserung führen könnten. Egal welche Variante umgesetzt wird, sie wird sich bestehender Flächen des fließenden oder ruhenden Verkehrs bedienen müssen. Eine Variante führt entlang der Diezer Straße, eine zweite Variante führt über ein bestehendes Netz an Nebenstraßen zur Hauptverbindung Diezer Straße.

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