Sprungziele
Inhalt

Magistrat entscheidet sich für Kleinspielfeld in Linter

In Linter soll auf einer Teilfläche des Hartplatzes des TuS Linter ein Kleinspielfeld errichtet werden. Der Magistrat hat dem zugestimmt, wobei das Grundstück dazu wieder in den Besitz der Stadt übergehen wird. Die Stadt hatte das Grundstück per Vertrag dem TuS Linter überlassen, der den Hartplatz jedoch nicht weiter als Sport- und Trainingsstätte nutzen wird.

Nach den Plänen der Verwaltung soll sich der Hartplatz wieder in eine attraktive Grünanlage mit Ball- und Spielflächen im Ortskern entwickeln. Den Auftakt dazu soll die Kleinfeldanlage mit den Maßen 20 auf 13 Meter machen, die in der südwestlichen Ecke entstehen soll und die das Bürgerhaus als Schallschutz zur Wohnbebauung in der Jahnstraße nutzt. Das Spielfeld wird einen Kunstrasenbelag erhalten. Die Herstellerfirma Heus will dabei einen eigens dafür entwickelten Ökofüllstoff testen. Der Aufbau der Anlage sowie die Herstellung des Kunstrasens übernimmt daher das Unternehmen. Die Materialkosten in Höhe von rund 30.000 Euro für Banden, Netze und Tore muss die Stadt übernehmen.

Geplant ist auf dem Grundstück noch mehr. Neben dem Kleinspielfeld soll mittelfristig noch ein Streetballfeld entstehen und eine Tischtennisplatte aufgestellt werden, langfristig ist noch der Aufbau eines Callisthenicgeräts angedacht. Für den nördlichen Bereich des Areals ist ein Spielplatz mit getrennten Bereichen für Kleinkinder und größere Kinder eine mögliche Nutzungsvariante.

Angebot für alle Bürger

Das Areal, das entlang des Fußweges Jahnstraße/Olympiastraße und zwischen Bürgerhaus und Kegelsportverein liegt, soll ein Angebot für alle Bürger sein und damit auch offen zugänglich sein. Der vorhandene Stabgitterzaun wird dazu an die neue Grenze zwischen der Grün- und Freizeitanlage und den Sportplatz versetzt. Im Bereich des Streetballfeldes bleibt der vorhandene Ballfangzaun bestehen. Weitere Zäune oder Abgrenzungsanlagen sind bewusst nicht vorgesehen.

Das Areal befindet sich in der Nähe des Jugendraums und soll auch von daher offen gestaltet werden. In Fällen von Störungen auf Spielplätze soll mit einer Mischung aus Kontrollen und vorbeugenden Jugendarbeit darauf reagiert werden.

Neuer Vertrag notwendig

Finanziert werden soll die anstehende Gestaltung mit einem Kleinspielfeld über noch im Haushalt vorhandene Mittel, die unter der Position „Ausbau von Spielplätzen“ zur Verfügung stehen. Dadurch lassen sich einige Ersatzbeschaffungen im Bereich der Spielplätze in diesem Jahr jedoch nicht mehr umsetzen.

Im Zusammenhang mit der Umwandlung des Rasenplatzes in ein Kunstrasenspielfeld ist der Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages vorgesehen, der sich aktuell in der Abstimmungsphase zwischen Stadt und Verein befindet. Dabei soll das Areal des Hartplatzes wieder an die Stadt zurückgegeben werden, der neue Vertrag soll den künftigen Kunstrasenplatz sowie den Grünstreifen zwischen dem Großfeld und dem heutigen Hartplatz umfassen. Die Nutzung des künftigen Kleinfeldplatzes steht dem TuS Linter natürlich auch offen.

Partner