Sprungziele
Inhalt

Das AST rollt aus und macht Platz für den LahnStar

Das AST dreht im Herbst in Limburg seine letzten Runden. Er wird etwas Neues geben. Moderner natürlich, mit mehr Qualität für die Fahrgäste und als Angebot für alle Limburger. Das „Kind“ bekommt auch einen neuen Namen: LahnStar. Unter dieser Bezeichnung wird das On-demand-Angebot der Stadtline auf Abruf in der Stadt und ihren Stadtteilen unterwegs sein.
Ein Star? „Das ist keine Übertreibung, wenn wir das neue Angebot der Stadtlinie als einen Star bezeichnen“, zeigt sich Limburgs 1. Stadtrat Michael Stanke begeistert. Als Betriebsleiter der Stadtline ist er davon überzeugt, dass der ÖPNV (öffentliche Personennahverkehr) in Limburg eine neue Qualitätsstufe erreicht: „Die Stadtlinie  fährt damit in Limburg flächendeckend und vernetzt auch die Stadtteile untereinander. Das Argument, für Fahrten innerhalb des Stadtgebietes werde noch ein eigenes Auto benötigt, fällt für die meisten Limburger Bürger nun weg.“

Ein Star, da alle eingesetzten Fahrzeuge ohne Emission während ihrer Touren durch die Stadt unterwegs sein werden, denn alle werden von E-Motoren angetrieben. Ein Star, da mit einem erweiterten Haltestellennetz der Ein- und Ausstieg in der Regel nach fünf Gehminuten erreicht wird. Ein Star auch deshalb, weil es mit dem neuen Angebot der Stadtlinie zum ersten Mal gelingt, auch in allen Stadtteilen unterwegs zu sein.

Klarer Mehrwert

Das neue Angebot bringt gegenüber dem abzulösenden AST auch den klaren Mehrwert, dass tagsüber Verbindungen zwischen den einzelnen Stadtteilen direkt gefahren werden und somit bei der Nutzung des ÖPNV-Angebots nicht mehr über die Innenstadt gefahren werden muss. Das neue Angebot, das mit sechs Fahrzeugen mit je sechs Sitzplätzen Fahrt aufnimmt, ist einbettet in ein Pilotprojekt des RMV und wird entsprechend gefördert.

„LahnStar – kommt wie gerufen“ wird nach Angaben von Michael Stanke kein Werbeversprechen sein, sondern ist für ihn eine deutliche Ansage für den Service. Nach der Bestellung des LahnStar sollen in der Regel nicht mehr als 15 Minuten vergehen, bis das Fahrzeug an der vereinbarten Haltestelle eintrifft und die Fahrgäste dann zu ihrem Zielort fährt.

Die Namenswahl

„Wir haben es uns mit der Namenswahl nicht leicht gemacht“, verdeutlicht der Betriebsleiter der Stadtlinie und verweist auf die Einbindung und professionelle Begleitung durch die Agentur Hartmann & Nagel. An den Namen eines neuen Produkts lassen sich durchaus überprüfbare Kriterien stellen wie seine Einzigartigkeit, die Frage nach Einprägsamkeit und Assoziationswirkungen, nach seiner Lese- und Schreibbarkeit oder auch nach Funktionalität und Informationsgehalt.

Unter den diskutierten Namen in der Findungsphase befanden sich LahnCar, LahnSurfer, e-Lahn, LahnLiner, Limo und verschiedene weitere Vorschläge. Alle Namen mussten sich einer Bewertungsmatrix unterziehen, wobei die einzelnen Bewertungsaspekte unterschiedlich gewichtet wurden. Wortklang, Einprägsamkeit, Einzigartigkeit und Assoziation zum Beispiel wurden unter den elf Bewertungskriterien stärker gewichtet. Pro Kriterium war eine Punktevergabe von -2 bis +2 möglich. LahnStar erreichte mit 16 Punkten die höchste Bewertung vor LahnSurfer mit 14 Punkten.

Weitere Infos folgen

„Mit der Lahn haben wir einen klar sichtbaren lokalen Bezug, der eine Ausweitung des Angebots auf unser Umland ohne weiteres ermöglicht und der Star zeigt an, dass es sich hier um etwas wirkliches Neues mit einem Quantensprung für Stadtlinienangebot handelt“, unterstreicht der Betriebsleiter.

Über das, was es sonst noch so im Zusammenhang mit dem neuen Angebot gibt (Preise, Haltestellennetz, wie wird der LahnStar bestellt und mehr) wird die Stadtlinie Limburg in den kommenden Wochen ausführlich auf verschiedenen Kanälen informieren.

Partner