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In Ahlbach soll ein neues Gewerbe- und Mischgebiet entstehen. Das Bebauungsplanverfahren für das Areal „Im Mergel“ läuft. Nun haben Vertreter einer Nachbarschaftsinitiative aus dem Ortsteil im Rathaus ihre Anregungen vorgebracht.
Gunter Endres (von links) und Sebastian Kunz von der »Nachbarschaftsinitiative Langstraße« stellten ihre Änderungswünsche und Anregungen für das Gebiet »Im Mergel« Bürgermeister Dr. Marius Hahn und Annelie Bopp-Simon im Rathaus vor.
Die Planungen werden von der „Nachbarschaftsinitiative Langstraße“ begrüßt, machten Gunter Endres und Sebastian Kurz als deren Vertreter gegenüber Bürgermeister Dr. Marius Hahn und Annelie Bopp-Simon, Leiterin der Stabstelle für Stadtentwicklungs- und Bauleitplanung, deutlich. Allerdings gibt es Änderungswünsche, vor allem für das Dreieck südlich der Langstraße zwischen Sportplatz und Jahnstraße.

„Es ist sehr positiv zu bemerken, dass die Ausweisung des Gebiets und die damit verbundenen Entwicklungschancen für Ahlbach von der Initiative gesehen und mit getragen werden“, sagte der Bürgermeister während der Zusammenkunft in seinem Dienstzimmer. Er zeigte sich davon überzeugt, dass den Bedenken und Anregungen, die Endres und Kurz vorstellten, in wesentlichen Teilen auch Rechnung getragen werden kann. Dabei geht es um den Erhalt einer Baumreihe in dem Planungsgebiet sowie um den Erhalt des Bolzplatzes, der als wichtige Grünfläche und als Treffpunkt von Ahlbachern eingestuft wird, um dort Sport zu treiben und die Freizeit zu verbringen.

Verschiedene Alternativen

Die beiden Vertreter der Initiative stellten dabei verschiedene Alternativen vor, wie diese Ziele erreicht werden können. Der Erhalt des Areals in seiner bestehenden Form und Anlage mit einer Verbesserung der Aufenthalts- und Nutzungsqualität mit Bänken, Sitzgruppen, Tischtennisplatte sowie gegebenenfalls mit einem Pavillon oder Spielgeräten. Alternative Möglichkeiten einer Gestaltung ergeben sich, wenn der Bolzplatz innerhalb diese Areals gedreht und das Mischgebiet verlegt wird.

Nach Auffassung der Initiative sollte die maximal mögliche Gebäudehöhe für die vorgesehene Wohn- und Mischbebauung auf neun Meter begrenzt werden, im B-Planentwurf sind zehn Meter vorgesehen. Auch müsse durch den Lärmschutz gewährleistet werden, dass die unbebauten Abschnitte der Gewerbeflächen nicht zu einem Schalltrichter oder Schallverstärker für die Wohnbereiche werden. 

11,5 Hektar

Die im Bebauungsplan ausgewiesene Fläche „Im Mergel“ weist eine Größe von 11,5 Hektar auf. Davon entfallen drei Hektar auf das Gewerbegebiet, 3,9 Hektar auf das Mischgebiet sowie ein Hektar auf das Wohngebiet, die Grünfläche des Sportplatzes umfasst zwei weitere Hektar; der Rest der Fläche wird für den Verkehr benötigt.

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