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Zwei Familien aus der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) setzten ein Zeichen gegen das Vergessen der Opfer des Nationalsozialismus. Sie machten sich auf und reinigten mehrere Dutzend Stolpersteine.
Da die Steine mit einer Oberfläche aus Messing anlaufen, müssen sie immer wieder gereinigt werden, damit die biografischen Angaben zu den Opfern lesbar bleiben. Zwei Familien aus Limburg haben sich der Reinigung nun angenommen. Fotohinweis: Privat
Dabei sprachen die Eltern mit ihren Kindern und deren Freunden, die sich ebenfalls tatkräftig an der Aktion beteiligten, über die Opfer. Seit 2013 wurden in der Stadt bisher 108 Stolpersteine verlegt. Die Messingplatten laufen an und müssen regelmäßig gereinigt werden. Durch das Reinigen werden die Namen und Hinweise auf die Schicksale der Menschen wieder gut sichtbar.

„Es freut mich ganz besonders, dass Familien aus der Stadt aktiv wurden und somit ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen setzten. Das ist ein lobenswertes Beispiel und hat Nachahmer verdient“, lobt Bürgermeister Dr. Marius Hahn die Aktion.

Bei der Reinigung der Stolpersteine sind bestimmte Vorgaben zu beachten. Wer mit einer Reinigung aktiv werden möchte, wird gebeten, sich mit Stadtarchivar Dr. Christoph Waldecker in Verbindung zu setzen, Tel. (06431) 203-368, E-Mail christoph.waldecker@stadt.limburg.de.

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