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Der Limburger Hauptfriedhof in der Straße „Auf der Unterheide“ zeichnet sich durch seinen parkähnlichen Charakter mit Wiesen und Bäumen aus. Durch die Nähe zum Schafsberg, in dem sich zahlreiche Tiere und Pflanzen befinden, ist er auch der perfekte Ort für Insektenhotels.

Das Bestattungshaus Jakob Ehmann hat ein Insektenhotel für den Hauptfriedhof gespendet (von links): Alexander Reinhardt (Stadtgärtnerei), Richard Sietzke (stellvertretender Leiter der Stadtgärtnerei), Martin Uphues (Leiter Tiefbauamt), Sascha Schermet (Bestattungshaus Jakob Ehmann), Günter Schermet (Bestattungshaus Jakob Ehmann), Bürgermeister Dr. Marius Hahn, Klaus Kunz (Leiter des städtischen Betriebshofs).

Nun wurde das vierte Hotel aufgestellt. Möglich gemacht hat das das Bestattungshaus Jakob Ehmann. „Uns ist es wichtig, das Friedhöfe Orte sind, an denen Menschen in schwereren Stunden Trost finden“, sagten die Inhaber Günter und Sascha Schermet bei der offiziellen Übergabe des Insektenhotels an die Stadt Limburg. Bürgermeister Dr. Marius Hahn bedankte sich im Namen der Stadt für die Spende. „Wir bekommen viel Lob für den Friedhof. Das Insektenhotel wertet ihn weiter auf“, sagte Dr. Hahn.

Hergestellt wurde das Insektenhotel von Häftlingen der Justizvollzugsanstalt in Diez. Seinen Platz gefunden hat es im unteren Teil des Friedhofes, am Rand einer bunten Blühwiese. „Diese Elemente bereichern den Friedhof nicht nur ästhetisch, sondern zeigen auch, dass Leben und Tod zusammengehören“, sagte der stellvertretende Leiter der Stadtgärtnerei Richard Sietzke. Passend zum Standort ist das Hotel gestaltet. Die einzelnen Elemente, sozusagen die Hotelzimmer der Insekten, sind so angeordnet, dass sie Blumen und ein Kreuz bilden.

Die insgesamt vier Insektenhotels und die 300 Quadratmeter große Blühwiese auf dem Limburger Hauptfriedhof tragen nachhaltig zur Artenvielfalt bei. Hummeln, Wildbienen, Schlupf-, Grab-, und Brackwespen auch Blumenwanzen, Schwebfliegen oder sogar Schmetterlinge tummeln sich dort. Ein spezielles Gitter an den Hotels schützt sie vor Fressfeinden wie Vögel. Da die verwendeten Materialien eine natürliche Isolierung bilden, werden die Hotels auch im Winter genutzt, erklärt Sietzke.

Zusätzliche Arbeit für das Team der Stadtgärtnerei bedeuten die Hotels und die Blühwiesen nicht – im Gegenteil. Die Blühwiese muss seltener gemäht werden als normaler Rasen.

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