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„Es ist auch für uns ein wichtiges Signal und eine notwendige Rückmeldung, wenn Förderprogramme angenommen werden“, verdeutlicht Limburgs 1. Stadtrat Michael Stanke. Und die Förderung von Elektromobilität scheint zu laufen. Insgesamt hat die Stadt bisher die Anschaffung von 15 E-Lastenbikes aus ihrem Förderprogramm „Limburg elektrisiert“ finanziell unterstützt.
Das Unternehmen SW-Metallbau wird in Zukunft zwei Lastenräder einsetzen. Dr. 1. Stadtrat Michael Stanke übergab den Bescheid zur finanziellen Förderung durch die Stadt an die Geschäftsführer Klaus-Jürgen Wenig und Ralf Thorn. Sascha Haußmann erläuterte kurz Technik und Aufbau des Lastenrades. Im Hintergrund Mitarbeiter Torsten Hayn.
Das Unternehmen SW-Metallbau aus Offheim fertigt Fenster und Türen, Fassaden und Lichtdächer oder Wintergärten und mehr. Erzeugnisse, die sich mit einem Rad oder einem Lastenrad wohl kaum transportieren lassen. Und dennoch haben sich die Geschäftsführer Klaus-Jürgen Wenig und Ralf Thorn dafür entscheiden, gleich zwei Lastenräder mit E-Antrieb anzuschaffen. Der 1. Stadtrat Michael Stanke übergab nun die Bewilligungsbescheide der Stadt, wonach der Kauf aus dem Programm „Limburg elektrisiert“ gefördert wird.

„Wir können auf die Transporter und Autos nicht verzichten, denn die Fenster und anderen Elemente lassen sich nicht auf zwei Räder transportieren. Aber es gibt auch zahlreiche Wege für uns, die sich mit einem Lastenrad zurücklegen lassen“, verdeutlicht Ralf Thorn. Dazu gehören zum Beispiel Fahrten zu Kunden, um Aufträge zu besprechen, Aufmaße zu nehmen, kleinere Reparaturen vorzunehmen „Was wir dabei benötigen, lässt sich alles auf dem Lastenrad transportieren“, sagt Thorn.

Zügig unterwegs

In der Innenstadt, so die Erfahrung, ist das Rad ohnehin das Verkehrsmittel mit der zügigsten Fortbewegung. Mit der Anschaffung von Lastenräder beschäftigt sich das Unternehmen schon eine geraume Zeit. Und nicht nur damit. Den Mitarbeitern wird auch ein Bike-Leasing angeboten. Immerhin zehn nutzen diese Möglichkeit der beschleunigten Fahrradfahrt.

Den letzten Impuls zur Anschaffung gab die Veranstaltung „Cargobike“ Ende Mai auf dem Limburger Neumarkt, wo verschiedene Anbieter und Händler Lastenräder präsentierten und zu Probefahrten einluden. Dort war auch Sascha Haußmann mit der Bike Villa vertreten. Natürlich freut er sich über die steigende Nachfrage, doch aktuell muss er Kunden immer wieder auch um Geduld bitten, denn die Nachfrage ist höher als das Angebot und das wiederum führt zu entsprechenden Lieferzeiten. „Wir spüren schon einen deutlichen Wandel, das Rad und damit auch das Lastenrad werden immer mehr zu einem Verkehrsmittel des Alltags“, sagt er.

Stadt fördert weiter

Es wird noch einige Wochen dauern, bis die Lastenräder des Unternehmens aus Offheim durch die Stadt oder auch die Nachbargemeinden rollen. „Ich bin davon überzeugt, dass die beiden Räder in unserer Belegschaft gut angenommen und gut genutzt werden“, ist Ralf Thorn überzeugt. Und je mehr Kilometer mit den Rädern zurückgelegt werden, desto weniger Kilometer fallen mit Verbrennern an.

„Es wäre schön, wenn wir noch weitere Förderanträge bearbeiten und positiv bescheiden könnten“, so der 1. Stadtrat. Finanzielle Mittel stehen auf jeden Fall noch zur Verfügung. Die Stadt fördert die Anschaffung von gewerblich oder privat genutzten Lastenrädern mit einer Summe von maximal 600 Euro. Das Programm läuft seit dem 1. Februar vergangenen Jahres. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 15 Förderanträge beschieden, in diesem Jahr bereits 17. Gefördert wird nicht nur die Anschaffung von E-Lastenbikes, sondern auch von E-Rollern und Ladestationen.

Mehr dazu unter www.limburg.de/Leben/Energie-und-Klimaschutz/Fördermittel

 

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