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Vieles an dem Abend klang bekannt im Ohr. Songs von vor 40 Jahren und mehr. Songs, die die Zeit überlebt haben, die eigentlich noch immer jung sind oder jung sein sollen/wollen. Und doch klang vieles anderes als im Original. Ganz bewusst, denn das ist Teil von „Manny“.
Auftritt von »Manny« auf dem Serenadenhof. Die aufgespannte Regenschirme zeigten begleiteten nur zum Auftakt und galten mehr als Vorsichtsmaßnahme.
Ein Intro auf Klarinette oder Querflöte, das ist ungewöhnlich wenn Bands auf der Bühne stehen. Für „Manny“, die Combo aus der Schweiz mit starkem französischem Einschlag, die am Samstagabend auf dem Serenadenhof bei den Sommerkonzerten der Stadt Limburg zu Gast war, ist es eine Art Erkennungszeichen. Vincent Vigor und Toni Lauper sorgen für die außergewöhnlichen Klänge, die auch dann begleiten, wenn es niemand vermutet. „Honky Tonk Women“ von den Rolling Stones mit kleinen Soloeinlagen auf Klarinette und Querflöte, das gibt es nicht oft.

Aber am Samstagabend in Limburg auf dem Serenadenhof. Die Band hatte weitere Klassiker mit in ihrem Repertoire, „Hallelujah“ von Leonard Cohen zum Beispiel oder auch „All along the watchtower“ von Jimi Hendrix. Thierry Gaillard als musikalischer Kopf von „Manny“ weiß darum, dass beim Covern stets das Original im Hinterkopf der Zuschauer mit abläuft – und setzt daher konsequent auf Variationen, die sich eben vom Original bewusst unterscheiden.

Große musikalische Bandbreite

Klarinette und Querflöte, das ist durchaus außergewöhnlich für Auftritts von Bands: Vincent Vigor und Toni Lauper sorgen für den ungewöhnlichen Sound.
Die gecoverten Songs zeigten schon ein große Bandbreite, die mit französisch gesungenen Lieder noch größer wurde. In den Eigenkompensationen von Gaillard klingt oft ein Hauch von Melancholie mit durch, wenn es um das große Herz geht oder um die Tochter des Windes, die in den Feuern der Scheiterhaufen brennt und dennoch nicht aufzuhalten ist.

Mit Querflöte und Klarinette, meist mit Akustikgitarre und ohne E-Guitar - und ohne Schlagzeug. Thierry Gaillard klärte nach den ersten Liedern auf. Der eigentliche Schlagzeuger war erkrankt, der Ersatz hieß „Louis“ und war eine kleine Box, die den Schlagzeugpart übernahm. Das klappte akustisch ganz passabel. Überhaupt kam die Mischung beim Publikum gut an. Viele hatten ein Weinglas in der Hand, kein Wunder, denn in Limburg fanden die Rheingauer Weintage statt.

30 Prozent Regenwahrscheinlichkeit

Musikalischer Kopf der Como ist Thierry Gaillard, der die Lieder mit französischem Text auch alle selbst komponiert und geschrieben hat.
Und mit dem Wetter gab es auch kein Problem. Uli Wolf vom Limburger Stadtmarketing gab sich vor den ersten Takten optimistisch. Die Regenwahrscheinlichkeit lag bei 30 Prozent, signalisierte ihm seine ständig aktualisierte Wettervorschau. Und so fielen während des Auftritts auch nur ganz wenige Tropfen und der Regenschutz war nicht wirklich notwendig.

Wer nach zwei Zugaben von „Manny“ am Samstagabend noch nicht genug hatte, der konnte den Abend dann noch auf dem Weinfest ausklingen lassen. Es war ohnehin ein langer Abend mit viel Musik in der Stadt, nicht nur auf dem Serenadenhof und auf dem Weinfest.

Am 3. August geht es weiter

Weiter geht es in der Reihe der Limburger Sommerfeste am kommenden Samstag, 3. August. Die musikalische Richtung ist dann ziemlich eindeutig. Die Band  „Edelweiss“ spielt deutsche AC/DC-Covers. Am Samstag, 17. August, stehen zum Abschluss der Sommerfeste Reggae, Rock und Pop von der Band „Dicke Fische“ auf dem musikalischen Programm.

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