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Der ehemalige Limburger Bürgermeister Peter R. Arnold ist verstorben. Er wurde 64 Jahre alt. Arnold war zwischen 1991 und 1997 Bürgermeister der Stadt. Er starb an den Folgen eines Schlaganfalls.
Peter Arnold, von 1991 bis 1997 Bürgermeister von Limburg, verstarb im Alter von 64 Jahren.
„Peter R. Arnold hat als Bürgermeister manche Weichen für die Stadt gestellt, von denen Limburg heute profitiert“, würdigt Bürgermeister Dr. Marius Hahn den Verstorbenen, der seine Ehefrau und drei erwachsene Kinder hinterlässt. In die Amtszeit von Arnold fielen die wegweisenden Entscheidungen zum ICE-Gebiet sowie zum Ankauf der Domänengeländes Blumenrod, dass der Stadt neue Entwicklungsmöglichkeiten im Wohnungsbau eröffnete. Auch die Partnerschaft mit der englischen Stadt Lichfield wurde in seiner Amtszeit geschlossen, das Wasserkraftwerk in der Lahn gebaut und das ehemalige Areal von Black & Decker reaktiviert.

Peter Arnold war von SPD und Grünen am 29. Oktober 1991 zum Limburger Bürgermeister und damit zum Nachfolger von Dr. Wolfgang Rüdiger gewählt worden. Es war das letzte Mal, dass die Stadtverordneten den Bürgermeister wählten. Der Wahl vorausgegangen waren verschiedene Sondierungsgespräche und Vorstellungsrunden, in denen sich Arnold als Bewerber durchsetzen konnte. Als er sich in Limburg zur Wahl stellte, war er Amtsleiter in der Stadtverwaltung von Gelsenkirchen und dort für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung zuständig. Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung blieben auch in seiner Amtszeit als Bürgermeister Schwerpunktthemen.

Limburg treu geblieben

Arnold stammt aus Freudenstadt, wo er 1955 geboren wurde. Nach dem Studium in Tübingen (Volkswirtschaft und Jura) und Lehrtätigkeiten folgten in der Stadtverwaltung Lörrach die ersten beruflichen Schritte. 1988 kam der Wechsel nach Gelsenkirchen, 1991 dann nach Limburg, wo die Stadt einen Nachfolger für Dr. Wolfgang Rüdiger suchte, der 1985 sein Amt angetreten hatte und dessen Wiederwahl sich die Grünen wiedersetzten. SPD und Grüne wählten dann geschlossen Peter Arnold.

Durch die Änderung des Wahlrechts wurde am 7. Juli 1997 auch in Limburg der Bürgermeister durch Direktwahl gewählt. Arnold hatte sich Januar dieses Jahres zu einer Kandidatur entschieden, musste sich in der Wahl jedoch Martin Richard geschlagen geben. Am 1. Dezember 1997 endete somit die Dienstzeit von Peter Arnold als Bürgermeister, der mit seiner Familie Limburg treu blieb und in Dietkirchen wohnte.

Mann mit fortschriftlichen Ideen

Nach dem Ende seiner Dienstzeit war Peter Arnold zunächst für ein Unternehmen tätig, das Kommunen bei ihrer Grundstücksentwicklung unterstützte, für die Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft war er anschließend als Geschäftsführer aktiv. Schließlich folgte noch eine Tätigkeit für eine Unternehmens- und Personalberatung. „Mir war er ein wichtiger Ratgeber bei kniffligen Fragen und Aufgaben“, sagt der aktuelle Bürgermeister. 

„Wir werden Peter Arnold als einen Bürgermeister in Erinnerung behalten, der Bewegung in die Stadt gebracht hat und der fortschrittliche Ideen hatte“, verdeutlicht Marius Hahn. Mit Blick auf die heutigen Verkehrsprobleme und den damit verbundenen Schadstoffbelastungen würde die Stadt heute möglicherweise besser aufgestellt sein, wären zentrale Aspekte des „Sozial-ökologischen Verkehrs“, genannt SÖV, umgesetzt worden. Ideen und Konzepte, die in der Amtszeit von Peter R. Arnold entwickelt worden waren, aber keine Mehrheit zur Umsetzung mehr fanden.     

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