Hilfsnavigation

Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
Logo Stadt Limburg an der Lahn
title=
 „Wir zeigen uns!“, lautet das aktuelle Motto in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg. Dort sind in den verschiedenen Räumen derzeit neue und selten gesehene Arbeiten aus dem Kunstbesitz der Stadt ausgestellt. Die Ausstellung läuft bis 8. September.
Bürgermeister Dr. Hahn im Gespräch mit dem Künstler Franz Politzer.
Im großen Raum des Historischen Rathauses begrüßen die Bilder von Franz Politzer die Besucherinnen und Besucher. Zwölf Gemälde des in Österreich lebenden Künstlers sowie weitere fünf Farbradierungen schenkte der Limburger Unternehmer Michael Schuy der Stadt im vergangenen, sie stammen aus der Schaffensperiode zwischen den Jahren 1988 bis 2000. Damit, so Irene Rörig als Leiterin des Kulturamts, ist die Stadt zum ersten Mal im Besitz von Ölgemälden Politzers. Die Zahl der Farbradierungen ist auf 57 angestiegen. „Die Schenkung ist eine tolle Bereicherung der ,Sammlung Franz Politzer bei der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn‘“, so Rörig.

Kein Wunder daher, dass Bürgermeister Marius Hahn auch laut darüber nachdachte, Bilder von Politzer dauerhaft zu präsentieren. „An unserem neuen Verwaltungsstandort kann ich mir das gut vorstellen“, sagte er. Franz Politzer, der zur Ausstellungseröffnung aus Österreich angereist war, hat es gerne vernommen. Der 69-Jährige lebte lange in Langenscheid und Diez und hatte zu dieser Zeit mit seinem Atelier seinen künstlerischen Lebensmittelpunkt in Limburg.

Zeichen der Verbundenheit

Ausstellungseröffnung in den Kunstsammlungen der Stadt durch Bürgermeister Dr. Hahn; in der ersten Reihe rechts Künstler Franz Politzer, in der gleichen Reihe Hiltrud Frommer, die der Stadt Werke von Josef Müller-Pauly überließ.
Die Ausstellung, die die Stadt gemeinsam mit dem Förderkreis Bildende Kunst Limburg veranstaltet, präsentiert weitere Werke von Künstlerinnen und Künstlern, die mit Schenkungen im städtischen Besitz vertreten sind: Josef Eberz, Gertrud Eberz-Alber, Rudolf Fuchs, Josef Müller-Pauly, Klaus Panzner und Adam Wolf. Und zur Ausstellung gingen noch drei Werke von Josef Müller-Pauly in den Besitz der Stadt über. Hiltrud Frommer überreichte drei Aquarelle des 1994 verstorbenen Malers, der viele Jahre in Niedertiefenbach lebte. Mit der Schenkung erfüllte Hiltrud Frommer einen Wunsch ihres verstorbenen Mannes Horst Frommer, langjähriger Geschäftsführer der Josef-Kohlmaier-Halle.

„Ein Zeichen der Verbundenheit zu unserer Stadt und den städtischen Sammlungen“, würdigte Hahn die Überreichung der drei Werke, die in der Eingangshalle im Bereich des Empfangs präsentiert werden. Mit dieser aktuellen Schenkung ist die Stadt Limburg nunmehr im Besitz von 67 Arbeiten von Josef Müller-Pauly. Die Schenkung ist natürlich in einer Urkunde festgehalten, die der Bürgermeister überreichte.

Kunsthaus seit dem Jahr 1985

Zum ersten Mal befinden sich nun große Ölgemälde von Franz Politzer im Besitz der Stadt. Sie sind in der Eingangshalle und dem Nebenraum ausgestellt.
„Wir haben in Limburg Zeit und Raum für Kunst geschaffen“, erinnerte Hahn an die Eröffnung des Ausstellungshauses „Kunstsammlungen der Stadt Limburg“ im Jahr 1985. Damit sei der Grundstein für lebendige und vielseitige Ausstellungsaktivitäten gelegt worden. Dank sagte er dem Förderkreis Bildende Kunst Limburg, der seit seiner Gründung im Jahr 1980 den Grundstein mit für die städtischen Sammlungen gelegt habe und noch heute bei vielen Projekten ein wichtiger Partner sei.

Im Historischen Rathaus und in Teilen der Nebenhalle sind Arbeiten aus der Franz Politzer Schenkung von Michael Schuy zu sehen. Dazu gesellen sich neue und selten präsentierte Werke von Rudolf Fuchs, Josef Müller-Pauly und Adam Wolf. Im 1. Obergeschoss ist das Ehepaar Josef Eberz und Getrud Eberz-Alber untergebracht und auf der Empore begegnen die Besucherinnen und Besucher den filigranen, farbigen Radierungen von Klaus Panzner. Im 2. Obergeschoss rundet ein Einblick in die Stiftung Ernst Moritz Engert das Gesamtbild ab.

Die gezeigten Werke gewähren nicht nur einen aktuellen Einblick in die städtischen Sammlungen, sondern erinnern auch an die Anfänge. Mit dem Nachlass Josef Eberz im Jahr 1979 und der Aufnahme erster Werke von Rudolf Fuchs und Josef Müller-Pauly wurde die Idee zur Einrichtung eines städtischen Ausstellungshauses geboren. Maßgeblich hat auch die Stiftung des Silhouetten-Künstlers Ernst Moritz Engert dazu beigetragen. Es dauerte dann fast fünf Jahre, bis das Haus 1985 eröffnet werden konnte.

Öffnungszeiten

Die Ausstellung in den Kunstsammlungen ist geöffnet Montag und Dienstag von 8:30 bis 12 Uhr, Mittwoch von 8:30 bis 14 Uhr, Donnerstag von 8:30 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr, Freitag/Samstag/Sonntag/Feiertage von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

weitere Informationen