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Sie liefen für die Kugelblitze oder die Roadrunners, starteten für Schulen, die Geburtstag haben, oder für Unternehmen und Einrichtungen, für die sie arbeiten oder denen sie verbunden sind. Natürlich ging es auch um die Zeiten, aber Dabeisein beim Limburger Sommernachtslauf war einfach wichtiger.
Gegenverkehr auf der Domstraße: Wer die Wende im Schlosshof genommen hatte, hatte den Dom im Rücken, der Rest die Steigung noch vor sich.
Ob über 5000 Meter oder 10.000 Meter, ob als Familien unterwegs und als Team Vater/Sohn, Mütter/Töchter, wer bei der siebten Auflage des Limburger Sommernachtslaufs die Runden durch die Altstadtstadt und die Fußgängerzone zurücklegte, der bekam Applaus. Rund 750 Starterinnen und Starter nahmen die unterschiedlichen Distanzen unter die Schuhe. Veranstalter Michael Guse von Vision & Concepts zeigte sich mit der siebten Auflage überaus zufrieden. Er sprach von einer tollen Stimmung entlang der Strecke und zeigte sich mit dem Ablauf von der Anmeldung bis zur abschließenden Siegerehrung angetan. Wichtiger Partner für Stadt und Guse ist der LC Mengerskirchen, der unter anderem mit vielen Helfern entlang der Strecke aktiv war.

Mehr als zufrieden war auch Bürgermeister Dr. Marius Hahn, der nicht nur beim ersten Start für den Familienlauf die Startpistole hob. „Eine Veranstaltung für Jung und Alt, Groß und Klein mit toller Atmosphäre, prächtiger Stimmung und diesmal auch mit angenehmen Temperaturen. Beste Voraussetzungen, um die Strecken erfolgreich zu absolvieren“, sagte er. Am Abend zollte auch Landrat Micheal Köberle dem rundherum gelungenen Event seine Anerkennung. Allerdings musste er auch einräumen, dass die Kreisverwaltung beim Teamlauf nicht vertreten war. „Das muss sich ändern“, gab er zu verstehen. Der Limburger Bürgermeister schickte gleich drei Teams mit guten Wünschen auf die Strecke und freute sich dabei über eine reine Frauenmannschaft.

Viele Helfer im Einsatz

Stark im Einsatz waren von der Stadt auch die Mitarbeiter des Bauhofs und des Ordnungsamtes. Das Bauhofteam lief zwar nicht mit, war aber mit Absperrung der Strecke und Kennzeichnung reichlich unterwegs – und baute nach dem letzten Zieldurchlauf auch in der Nacht noch alles wieder zügig ab. Unterwegs waren zahlreiche Helfer im Einsatz, die an der Strecke den Aktiven immer wieder den richtigen Weg wiesen, vor allem aber Passanten auf den schmalen Gassen der Altstadt immer wieder auf die Läuferinnen und Läufer aufmerksam machten und dazu aufforderten, Platz zu machen.

Die Streckenführung ausgehend von Start und Ziel in der Hospitalstraße, hat sich bewährt und führt über die Werner-Senger-Straße und den Neumarkt in die Altstadt. Die Steigung hoch zum Dom wird inzwischen über die Nonnenmauer genommen, der Anstieg ist etwas sanfter als der Stich über den Mühlberg. Vom Dom und Schloss geht es dann über den belebten Fischmarkt und die Rütsche runter an die Lahn, dann über den Fluss und gleich wieder zurück, um durch die Altstadt und die Plötze zum Ziel zu gelangen. Je nach Distanz ist die Runde mehrmals zu laufen, lediglich die Distanz über den Halbmarathon führte noch ein etwas längeres Stück an der Lahn entlang.

Mehr Verständnis gefordert

Gedränge am Start: Zum Teamlauf traten über 30 Mannschaften an, die je aus vier Läuferinnen und Läufern bestanden.
Während die Läuferinnen und Läufer, die gerade auf der Strecke waren, die Hospitalstraße durchquerten, wurden auf der Bühne im Serenadenhof die ersten Sieger geehrt, trafen sich andere an der Pusteblume zu letzten Startvorbereitungen und mischten sich Gäste des Abiballs in der Stadthalle in das Geschehen. Auch das trägt alles zur besonderen Atmosphäre des Sommernachtslaufs bei. Klar, es läuft nicht alles ganz rund. Beim ersten Lauf war in der Fußgängerzone noch viel Einkaufstrubel, Autofahrer waren mit manchen Sperrungen ganz und gar nicht einverstanden und beschimpften auch die Mitarbeiter der Stadt. „Ich würde mir da mehr Verständnis von den Verkehrsteilnehmern in den Autos wünschen“, macht der Bürgermeister deutlich. Und für Michael Guse gibt es den Wunsch, die Veranstaltung insgesamt etwas kompakter zu präsentieren. Also alles, was tagsüber auf dem Europaplatz angeboten (Informationen rund ums Laufen, Sport usw.) mit dem Start und Zielort, bisher Hospitalstraße, enger miteinander zu verbinden.

Die Ergebnisse

Anne-Katrin Müller gewann bei den Frauen die Halbmarathon-Distanz und wurde auf der Strecke unterstützt durch die Formation Montabatida.
Die Ergebnisse: Teamlauf über fünf Kilometer: 1. Biwak Outdoor-Shop Limburg, 2. Radhaus Pacak, 3. Stadtverwaltung Limburg I, 4. Stadtverwaltung Limburg II, 5. Amadeus Group I. Halbmarathon: weiblich: 1. Anne-Katrin Müller (Team Nauheim), 2. Adrienne Spisak-Acs, 3. Antonia Hamm, 4. Martina Geismar-Steidl (SC Oberlahn), 5. Sarah-Martina Althaus; männlich: Marco Weimer (VLG Eisenbach), 2. Marc Discher (Diezer TSK Oranien), 3. Simon Frank, 4. Nils Hoven, 5. Jörg Wieser (TuS Dietkirchen). 5 Km Hobbylauf: weiblich: Carolin Schermuly (LCM), 2. Sarah Güth, 3. Annika Holl, 4. Nicole Hofmann (SC Oberlahn), 5. Alicia Keller; männlich: 1. Tekley Rezene (LCM), 2. Manuel Mohr (Lahn Aar Esterau), 3. Luca Otten, 4. Leon Brinkmann (LCM), 5. Erik Kiefer (Run TVN). 10 Kilometer weiblich: 1. Benita Blöcher (Diezer TSK Oranien), 2. Elli Grund (VLG Eisenbach), 3. Elena Merz, 4. Larissa Pill, 5. Beate Janzen (Naspa); männlich: 1. Marek Spriestersbach (Diezer TSK Oranien), 2. Manuel Knie (Tribärs Sespenroth), 3. Kevin Wolf (Group-Fitness-Instructor), 4. Ingo Rating (Limburger Club für Wassersport), 5. Nils Krause. Familienlauf 2500 Meter: 1. Best oft the rest, 2. Kremerteam Alkoholfrei, 3. LG Brechen, 4. WPW-Rudel, 5. Astor.
Marco Weimer war bei der Männern der Schnellste über die Halbmarathondistanz.

Weitere Ergebnisse und Laufzeiten unter: sommernachtslauf-limburg.de.

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