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In Limburg endet Bodo Rotts Ausstellung "sternlose nacht"

Bodo Rott
Seit dem 22. März präsentiert der Berliner Maler Bodo Rott unter dem Titel „sternlose nacht“ seine Bilder in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg. Am kommenden Sonntag endet die Ausstellung, die bisher rund 1500 Besucherinnen und Besucher verzeichnete. Anlass für eine kleine Rückschau und einen Ausblick mit dem Künstler.

Herr Rott, als Künstler leben Sie in Berlin, in den Historischen Kunstsammlungen in Limburg haben Sie in den vergangenen Wochen einen Teil Ihrer Bilder präsentieren können. Was ist bei Ihnen in Berlin davon angekommen?

Bodo Rott: Die Initiatorin der Ausstellung, Irene Rörig als Leiterin des Limburger Kulturamts, und ihre Mitstreiterin Tanja Schnatz haben mich auf dem Laufenden gehalten über die Besuche in der Ausstellung. Es hat einen sehr großen Zuspruch gegeben. Zwei Zeitungsartikel flogen ins digitale Postfach. Auf die Details bin ich sehr gespannt. Ich habe ein Gästebuch ausgelegt und hoffe es voller Eintragungen zu finden. Angekommen ist auch, dass viele Freunde und Freundinnen meines Werks, die zwischen Frankfurt und Köln wohnen, sich die Ausstellung angesehen haben.

Berlin ist Hauptstadt, vielleicht die einzige Weltstadt Deutschlands mit einer großen künstlerischen Szene. Limburg ist klein und beschaulich. Wird Ihre Art der Malerei an den Orten unterschiedlich aufgenommen?

Bodo Rott: Die Aufmerksamkeit, die einer Ausstellung entgegengebracht wird, ist an allen Orten auf eine zum Ort vergleichsweise kleine Zahl an Menschen beschränkt.  Aber es kommt ja auch nicht nur auf die Anzahl der Besucher an, sondern vor allem darauf, dass sie interessiert sind an den Arbeiten. Und da hat Limburg mich nicht enttäuscht. Ich fand es toll, hierher eingeladen zu werden und in einem so großen Umfang meine Werke zu präsentieren. Quasi ein ganzes Haus nur mit meinen Bildern. Zudem empfand ich die Zusammenarbeit mit dem Kulturamt als sehr professionell.

Was bleibt bei Ihnen hängen nach zehn Wochen „sternlose nacht“ in Limburg?

Bodo Rott: Eine Einzelausstellung ist für mich immer ein Schnitt und die Gelegenheit, einen Schritt zurückzutreten von der eigenen Arbeit. Die Werkgruppe, die ich in den Kunstsammlungen präsentiere, ist eine mittlerweile abgeschlossene. Ich habe die Schau darauf konzentriert, weil es diese im Werden befindlichen Bilder waren,  deretwegen Irene Rörig zum ersten Mal mit mir Kontakt aufnahm. Dann kann halt  immer noch einige Zeit vergehen, bis es zu einer Ausstellung kommt. Es hat mich gefreut, als sich Frau Rörig noch einmal bei mir gemeldet hat; es waren – glaube ich – fast fünf Jahre vergangen.

War die Ausstellung auch mit Ihrem ersten Besuch in Limburg verbunden?

Bodo Rott: Zum Aufbau der Ausstellung war ich zum ersten Mal in der Stadt. Als angehender Kunststudent bin ich über den Limburger Dom geprüft worden, nun konnte ich mir das Bauwerk auch einmal in echt ansehen. Das Original war für mich leichter zu erkennen als sein Abbild in der Diaprojektion damals. Als ich den Prüfer, es war der damalige Präsident der Akademie, darauf hinwies, meinte er: „Natürlich ist das Bild unscharf, sonst lesen sie mir ja die Bildunterschrift.“ Er hatte offenbar nur ein einziges Bild vom Limburger Dom.

Ihr nächster Ausstellungsort ist ganz in der Nähe von Limburg.

Bodo Rott: Das ist richtig. Am Sonntag, 16. Juni, um 14 Uhr halten wir Vernissage in der Emmanuel Walderdorff Galerie in Molsberg.  Zusammen mit dem Bildhauer Frank Herzog zeige ich unter dem Titel „bubblestereo“ jüngste Arbeiten – Ölbilder und Monotypien. Letztere waren erstmals 2018 im Brandenburgischen Landesmuseum für Moderne Kunst zu sehen. Die Schau in Molsberg läuft bis 30. Juni.

Die Historischen Kunstsammlungen der Stadt Limburg sind am Samstag und Sonntag in der Zeit von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

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