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Der Lastwagen fällt auf, soll er auch, dafür gibt es viel Chrom und ein gestyltes Fahrerhaus. Und dann der Auflieger. Abendliche Ansichten vom Limburger Dom und Weilburger Schloss. Das gibt es nicht alle Tage. Fast 14 Meter lang und über 2,50 Meter hoch sind die rollenden Aufnahmen.
Die Limburg-Seite des neuen Sattelzugs präsentieren (v.l.) Dr. Johannes Hanisch (Bürgermeister von Weilburg), Landrat Michael Köberle, Firmenchef Tobias Ermert und Limburgs Bürgermeister Dr. Marius Hahn.
Zwischen 110.000 und 130.000 Kilometer soll das Gefährt künftig pro Jahr zurücklegen. Es ist eines von knapp20 Fahrzeugen der Spedition TET mit Sitz in Merenberg, die deutschlandweit und im angrenzenden Ausland eingesetzt werden. „Natürlich ist das Fahrzeug schon etwas besonderes“, sagte Tobias Ermert, Inhaber der Spedition, als er den Truck auf dem König-Konrad-Platz in Weilburg Landrat Michael Köberle und den Bürgermeisters Dr. Marius Hahn (Limburg) und Dr. Johannes Hanisch (Weilburg) vorgestellte. Ganz neu ist die Idee nicht, nicht einer Stadtsilhouette auf Tour zu gehen. Ein Lastwagen mit Weilburg-Motiv ist schon seit Jahren für die Spedition unterwegs und wird demnächst mit rund 1,5 Millionen gelaufenen Kilometern aus dem Verkehr gezogen.

„Wir fühlen uns den beiden Städten Limburg und Weilburg eng verbunden“, sagte Ermert zur Motivation, den neuen Sattelzug mit Motiven aus beiden Kreisstädten zu bestücken. „Der Lastwagen wird somit zu einem Botschafter der Region auf seinen Fahrten durch Deutschland und darüber hinaus“, unterstrich Bürgermeister Hahn. Und sein Amtskollege aus Weilburg, Bürgermeister Hanisch, zeigte sich überzeugt davon, dass die beeindruckenden Bilder mit Schloss und Dom eine tolle Werbung für die beiden Städte und den ganzen Landkreis sind.

Auftritte bei Trucker-Treffs

Diese Einschätzung teilt auch Landrat Köberle, der sich über den gemeinsamen Auftritt der beiden Städte freut. „So können wir gemeinsam den Wirtschaftsstandort Limburg-Weilburg stärken und auch den Tourismus entlang der Lahn unterstützen“, sagte er. Und dann ließ er sich zusammen mit den beiden Bürgermeistern auch noch zeigen, was das Fahrzeug sonst noch zu bieten hat.

Mit dem Sattelzug wird Fahrer Patrick Hahn auch entsprechende Trucker-Treffen besuchen, denn der Sattelzug hat nicht nur eine auffallende äußere Hülle mit den Stadtansichten, reichlich Chrom, zahlreichen LED-Leuchten und mehr, sondern überzeugt auch durch „innere Werte“, die Fahrerkabine ist komplett mit Leder ausgeschlagen und verfügt zum Beispiel auch über einen Holzfußboden. Der erste „Auftritt“ des Fahrzeugs vom Typ Scania S 500 ist an Pfingsten in Geiselwind.

Als Werbeträger einbinden

Auch wenn der Sattelzug äußerlich ordentlich etwas hermacht, sein Job ist zunächst einmal der Transport. Auch dafür ist er bestens ausgerüstet und führt seinen Gabelstapler zum be- und entladen immer mit. Der befindet sich während der Fahrt in einer „Garage“ unter dem Auflieger und wird von einem Schaltpult aus gesteuert.

Der Showtruck wird auch am Stöffelpark zu sehen sein und soll in Zukunft möglichst in Veranstaltungen der beiden Städte und des Landkreises eingebunden werden; zudem gibt auch die Idee, den Sattelzug als Modell auf den Markt zu bringen. An den Mehrkosten für die Gestaltung des Aufliegers mit den Aufnahmen haben sich die beiden Städte mit jeweils 3500 Euro beteiligt.  ​

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