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Neue Fördergelder für Vereine mit Sportangeboten für Flüchtlinge

1. Stadtrat Michael Stanke, Walter Hölzer, Ergin Leka, Mohamad Ramin Naimi und Integrationsbeauftragte Melanie Weil (v.l.) bei Übergabe der Urkunden.

Sport verbindet – und Vereine leisten einen wesentlichen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen. Beim gemeinsamen Sporttreiben werden Hemmschwellen abgebaut sowie Fairness, Toleranz, Respekt und Teamgeist gefördert. Außerdem bringen Sportler aus anderen Kulturkreisen neue Impulse und fördern die Offenheit der Mitglieder.

„Wir freuen uns sehr, dass die Hessische Landesregierung das Förderprogramm „Sport und Flüchtlinge“ aufgesetzt hat und Limburg auch in 2019 unterstützt, in Sportvereinen Sport- und Bewegungsangebote für Flüchtlinge zu initiieren“, erklärt der 1. Stadtrat Michael Stanke. Er weiß jedoch, dass Geflüchtete und Vereine oft nicht von alleine zueinander finden. „Es braucht einen Türöffner wie die Sport-Coaches, die als Kontaktpersonen zwischen Sportvereinen, Asylbetreuung, Flüchtlingsunterkünften und Flüchtlingen agieren“, ergänzt die Integrationsbeauftragte Melanie Weil.

Bereits seit 2016 engagieren sich Walter Hölzer und Ergin Leka als ehrenamtliche Sport-Coaches, die Flüchtlingen den Weg in Vereine ebnen und sie mit der Vereinsstruktur und den geltenden Regeln vertraut machen. Seit 2019 werden sie dabei von Mohamad Ramin Naimi unterstützt, der selbst Fluchthintergrund hat und seit 2015 in Deutschland lebt. In Afghanistan war er Teil der Nationalmannschaft und ist weiterhin ein international erfolgreicher Kämpfer des Wushu, einer Art chinesischen Kung-Fus.

Im Namen des Hessischen Ministers des Innern und für Sport, Herrn Peter Beuth, hat der 1. Stadtrat Michael Stanke den Sport-Coaches persönlich gedankt und ihnen zum Zeichen der Anerkennung eine Urkunde überreicht.

Vereine können weiterhin über das Amt für soziale Betreuung der Stadt Limburg eine Förderung beantragen. Förderfähig sind einerseits Sachmittel für Sportangebote für und mit Flüchtlinge/n (insbesondere Sportkleidung, Sportmaterial, Transportkosten). Aber auch Aufwandsentschädigungen für Personen, die Sportangebote mit Flüchtlingen anleiten, sind möglich. Bereits bestehende Vereinsangebote mit teilnehmenden Flüchtlingen können ebenfalls gefördert werden. Von einer Förderung ausgeschlossen sind Cateringkosten bei Sportfesten, Turnieren etc., Platz- und Hallenmieten, Kosten für bauliche Maßnahmen, Gebühren für Spieler- und Starterpässe sowie Mitgliedsbeiträge und Kursgebühren. Der Antrag auf Projektförderung wird an die ortsansässigen Vereine versendet, ist aber auch erhältlich unter 06431/203-251 und unter https://www.limburg.de/integrationsbeauftragte.

Geflüchtete, die gerne Sport treiben möchten und Hilfe bei der Vermittlung in ein Angebot benötigen, können ebenfalls direkt mit den Sport-Coaches Kontakt aufnehmen:

  • Walter Hölzer: walter.hoelzer@web.de
  • Ergin Leka: Ergin051@gmail.com
  • Mohamad Ramin Naimi: Ramin.Naimi1989@gmail.com l Mobil & Whatsapp: 0178/1562341

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