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Eine sogenannte Therapieschaukel wäre etwas, was sich Anne Pfeiler als Leiterin der Kindertagesstätte „St. Servatius“ Offheim gut vorstellen könnte. Eine Schaukel für Kinder mit und ohne Behinderung. Im Turnraum könnte sie aufgehängt werden. Der Anschaffung ist die Tagesstätte nun ein gutes Stück näher gerückt, denn aus der Rudi-Wagner-Stiftung überreichte Bürgermeister Dr. Marius Hahn nun den Erlös aus dem vergangenen Jahr, 727,80 Euro.
Übergabe der Erlöse aus der Rudi-Wagner-Stiftung mit Thomas Krug (Leiter Amt für soziale Betreuung der Stadt Limburg), Margit Becker (Verwaltungsratsvorsitzende Pfarrgemeinde St. Servatius), Reinhard Weidenfelller (Geschäftsführer Gesamtverband Katholischer Kirchengemeinden), Anne Pfeiler (Kita-Leiterin), Bürgermeister Dr. Marius Hahn, Ortsvorsteher Arne Piecha mit Tochter und Florian Brechtel, Kita-Beauftragter der Pfarrgemeinde.
Hahn überreichte nicht nur den Erlös städtischen Stiftung, sondern sagte der Kita-Leiterin und ihrem Team auch ein herzliches Dankschön für die vorbildliche Arbeit in der fünfgruppigen Einrichtung, die bis zu 130 Kinder besuchen können. Betreut werden sie in einer Krippengruppe (bis zu einem Alter von maximal drei Jahren), vier Regelgruppen und einer Integrationsgruppe. In der Kindertagesstätte werden derzeit vier Integrationskinder betreut. „In der täglichen Arbeit merken wir, dass der Betreuungsbedarf der Kinder immer höher wird. Immer mehr Erziehungsaufgaben werden von den Tagesstätten übernommen“, verdeutlicht Anne Pfeiler eine spürbare Veränderung in der Arbeit. Und dabei gehe es keineswegs um anerkannte Integrationskinder.

Die Rudi-Wagner-Stiftung ist eine von mehreren städtischen Stiftungen (www.limburg.de/Leben/Stadtportrait/Stiftungen/Stiftungen-der-Kreisstadt-Limburg-a-d-Lahn) und wurde im Jahr 1980 durch den ehemaligen Bürgermeister der Gemeinde Eschhofen, Rudi Wagner, und dessen Ehefrau Maria gegründet. Zweck der Stiftung ist es, behinderte Kinder und Jugendliche in Limburg und den Stadtteilen zu unterstützen. Grundstock war ein ansehnlicher Geldbetrag aus dem Privatvermögen des Ehepaares Wagner. Durch verschiedene Zustiftungen und Spenden ist das Stiftungskapital auf über 146.000 Euro angewachsen.

182.270 Euro Stiftungserlöse

Die jährlich erzielten Erlöse aus der Stiftung werden gemäß Stiftungsurkunde für die Unterstützung geistig und körperlich behinderter Kinder und Jugendlicher verwendet. Der Stiftungszweck wird insbesondere durch die finanzielle Förderung gemeinnütziger Vereine und Organisationen verwirklicht, die sich der Betreuung behinderter Kinder und Jugendlicher verpflichtet haben. Über die Verwendung des Stiftungserlöses hat der Bürgermeister zu entscheiden.

Zusammen mit dem gerade überreichten Spendenbetrag wurden durch die Rudi-Wagner-Stiftung seit ihrer Gründung bereits 182.270 Euro den verschiedensten Institutionen und Einrichtungen sowie Privatpersonen zur Verfügung gestellt. Damit wurde ein wichtiger Beitrag zur Integration behinderter Kinder und Jugendlicher geleistet.

Zustiftungen und Spenden sind für und in den Stiftungen der Stadt jederzeit willkommen. Für nähere Informationen steht Magistratsdirektor Walter Gläser, E-Mail walter.glaeser@stadt.limburg.de, zur Verfügung.

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