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Anfang des Jahres entfernten Arbeiter Bäume und Sträucher auf dem alten Friedhof auf dem Domplateau. Es war der Auftakt für die Neugestaltung des Areals. Nun hat der Magistrat zwei Aufträge vergeben: Der Auftrag für den Landschaftsbau umfasst rund 366.500 Euro, zudem wurde noch ein Auftrag über Planungsleistungen für Geländer und Toranlagen in Höhe von rund 25.000 Euro vergeben.
Das Areal des Domfriedhofs soll neu gestaltet und auch für mobilitätseingeschränkte Menschen besser nutzbar werden. Der Magistrat hat nun weitere Aufträge vergeben.
„Ein guter Anfang für die Fort- und Weiterentwicklung des Domplateaus sowie der städtischen Grünlagen ist mit der Vergabe der Aufträge nun gemacht“, zeigt sich Bürgermeister Dr. Marius Hahn überzeugt davon, dass durch die Arbeiten positive Akzente gesetzt werden. Mit den Arbeiten, die in diesem Monat beginnen sollen, soll der parkähnliche Charakter des alten Friedhofs stärker betont werden. Zudem soll der Bereich deutlich weniger Hindernisse für Personen aufweisen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

Erreicht werden soll dies durch eine geänderte Wegeführung und durch Eingriffe in die Treppenanlagen. Damit wird das Areal zwar nicht behindertengerecht, jedoch behindertenfreundlich. Dazu wird die Treppe am Haupteingang verlängert, auf die Stufen im weiteren Verlauf des Wegs zur Michaelskapelle kann dann verzichtet werden. Die Treppe des Seitenaufgangs Richtung Domherrenfriedhof muss auch verlängert werden. Ein sogenannter Bypass wird Rollstuhlfahrern den Zugang zu dem Domherrenfriedhof ermöglichen.

Neue Bäume

Die Wege werden teilweise mit Natursteinpflaster versehen oder erhalten eine wassergebundene Decke. Im Rahmen der anstehenden Erdarbeiten müssen auch alte Fundamente entfernt und Voraussetzungen für eine ausreichende künftige Beleuchtung geschaffen werden. Zu der neuen Konzeption gehört auch eine neue Möblierung mit Sitz- und Liegebänken; zudem ist geplant, Fahrradständer aufzustellen. Zum Areal gehört auch der so genannte Lahnbalkon. Auch dort sind die Wege und Treppen zu überarbeiten und eine Beleuchtung zu installieren.

Zu Beginn des Jahres waren Bäume und Sträucher nach einer genau festgelegten und mit dem Ortsbeirat abgestimmten Liste entfernt worden. Entfernt wurden vor allem Nadelbäume und nicht standortgerechte Arten, auch einige Laubbäume wurden entnommen. Zwei der vorhandenen Bäume werden umgesetzt, wobei sie erst nach Abschluss der landschaftsgestalterischen Arbeiten wieder eingepflanzt werden. Zum Abschluss der Umgestaltungsarbeiten sollen im Herbst auch noch vier Laubbäume neu gepflanzt werden. Zudem wird eine Hecke entlang des Parkplatzes gepflanzt, um die Parkanlage abzugrenzen.

Durchbruch in der Mauer

Das Areal soll in Zukunft kleinere Pflasterflächen und ein zentrales Rondell mit Bänken aufweisen, drei Sonnensofas ergänzen das Angebot an Ruheplätzen. Ein neuer Mauerdurchbruch im Verlauf der Domstraße ermöglicht einen Zugang zu der Anlage, ohne über den Parkplatz gehen zu müssen. Der anschließende Weg führt der Mauer entlang bis zur nordwestlichen und tiefgelegenen Spitze des Areals. Grabplatten, die sich derzeit noch im Schlosshof befinden, werden auf dem neu gestalteten Areal einen Platz finden, einige Grabdenkmale werden versetzt und schließlich wird eine kleine Fläche noch als Bauerngarten angelegt.

Die Baukosten für die Umgestaltung sind im Haushalt der Stadt mit 600.000 Euro eingestellt.

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