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Die Arbeiten zur Vitalisierung der Kastanienallee auf dem Schafsberg laufen. Mitarbeiter eines Fachunternehmens fällen Bäume und stutzen Sträucher, die in die Allee hineinwachsen.
Verschiedene Bäume wachsen mit ihren Kronen in die Kastanienallee hinein. Sie werden entfernt, um die Lebensbedingungen für die Kastanien zu verbessern.
Dass sich das Kronendach der Bäume über der Mitte einer Allee schließt oder sich die Kronen sehr nahekommen, ist ein Effekt, der eine besondere Atmosphäre entstehen lässt. Im frühen März gibt es jedoch noch kein Laub an den Bäumen, dafür ist ein Blick auf das genaue Wachstum der Bäume möglich. Dabei zeigt sich, dass verschiedene Kastanien der Allee sich mit ihren Kronen in die Alleenmitte entwickeln. „Die Kastanien weichen dem Druck, der durch dicht stehende Bäume entsteht. Bäume entwickeln sich immer dahin, wo es Licht gibt“, sagt Revierförsterin Nadine Ströbele.

Die Bäume, die zu dicht an der Kastanienallee stehen, werden nun gefällt. Darunter sind auch einige stattliche Buchen und Ahornbäume. Die Arbeiten haben zu Beginn der Woche auf dem Schafsberg begonnen und werden noch die komplette Woche in Anspruch nehmen. Ziel dieser Arbeiten ist es, die Allee in ihrer Gesamtheit sowie die einzelnen Bäume zu vitalisieren. Dazu ist es notwendig, ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Und diese werden durch andere Bäume und teilweise auch Sträucher verschlechtert.

Die Kastanienallee ist neben der Lindenallee noch deutlich sichtbare Zeichen der parkähnlichen Anlage, die durch bürgerschaftliches Engagement zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf dem Schafsberg umgesetzt wurde. Die Stärkung der Kastanienallee ist Teil eines Konzepts für den Schafsberg, das in den kommenden Jahren Stück für Stück umgesetzt werden soll und unter anderem auch eine Verbesserung der Wegeführung vorsieht. Das Holz der gefällten Bäume wird als Brennholz vermarktet.

Die Lebensbedingungen der Kastanien gilt es auch deshalb zu verbessern, da die Bäume unter der Miniermotte als Schädling leiden. Der Schädling befällt die Blätter der Bäume, die frühzeitig „altern“ und abgeworfen werden. Dadurch verschlechtert sich die Nährstoffaufnahme der Rosskastanien.

Während die Arbeiten an der Kastanienallee noch die ganze Woche in Anspruch nehmen, ist die Rodung eines kleinen Fichtenbestands bereits abgeschlossen. Nach Angaben der Revierförsterin ist der Harvestereinsatz beendet, alle Bäume des vom Borkenkäfer befallenen Bestands sind gefällt. Nun wird das Stammholz noch gestapelt und später abgefahren. Die Kronen der Bäume werden gehackt und die Fläche zur Neubepflanzung mit Laubbäumen vorbereitet. Das soll bis Ende April geschehen und voraussichtlich mit einer Bürgeraktion verbunden werden, zu der zeitnah eingeladen werden soll.

 

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