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Regionalplan und Entwicklung der Gewerbegebiete

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Neuaufstellung des Regionalplans

Drucksache 18/366 (PDF, 6,1 MB)

Drucksache 19/170 (PDF, 6 MB)

Ergänzung zu Punkt 4.3, Drucksache 18/366
- 2. Beratungsgang

Vom Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Verkehr wurde im Rahmen eines 2. Beratungsganges darum gebeten, Aufschluss zu geben, wie der im Fragebogen zur Neuaufstellung des Regionalplans Mittelhessen angegebene gewerbliche Flächenbedarf von 75 ha ermittelt wurde und an welchen Stellen diese Potenzialflächen im Limburger Stadtgebiet verortet werden können.

In beigefügter Karte (Anlage 1 „Potenzielle gewerbliche Reserveflächen im Gebiet der Stadt Limburg“ / Bericht 19/170) wurde der angegebene Gewerbeflächenbedarf von 75 ha graphisch dargestellt, wobei folgende - aktuell ausschließlich landwirtschaftlich genutzte - Flächen, als potenzielle gewerbliche Reserveflächen in Frage kommen:

  • Bereich westlich der B 49 südlich des Gebietes „Im Mergel“, Stadtteil Ahlbach (ca. 26 ha)
  • Bereich östlich der K 473 im Stadtteil Dietkirchen (ca. 10 ha)
  • Bereich nordwestlich des jetzigen Gebietes „ICE-Stadt“, zwischen A 3, ICE-Trasse und Lahnhang (ca. 18 ha)
  • Bereich westlich der Teilortsumgehung Lindenholzhausen an der B 8 / ICE-Trasse und südöstlich des Gebietes „ICE-Gebiet, Teil C“ zwischen A 3, B 8 und ICE-Trasse (ca. 21 ha)

Der Ermittlung des zukünftigen Flächenbedarfs liegen hierbei zum einen Erfahrungswerte der Flächeninanspruchnahmen der letzten beiden Geltungszeiträume des jeweiligen Regionalplans, zum anderen die Tatsache, dass eingehende Ansiedlungsanfragen, insbesondere von Frankfurt Rhein-Main GmbH, sich in der Regel in Flächengrößen ab 10 - 40 ha bewegen, zugrunde.

Die im Fragebogen aufgeführten 75 ha stellen nicht zwangsläufig die tatsächliche notwendige Fläche an Gewerbegebieten dar, die im Geltungszeitraum eines neu aufzustellenden Regionalplans geplant und erschlossen werden sollen, sondern den Rahmen, in dem bedarfsgerecht Flächen ausgewiesen werden könnten.

Eine Vielzahl an alternativen Gewerbeflächen sowie ein damit verbundenes möglichst großes Flächenpotenzial stärkt hierbei allerdings die Verhandlungsmöglichkeiten der Stadt Limburg.

Wie aus der beigefügten Karte (Anlage 1 / Bericht 19/170) zu entnehmen, kommen für die weitere Entwicklung von gewerblichen Flächen fast ausschließlich Flächen an den Hauptverkehrsachsen B 49 / B 8 / A 3 in Frage, was durch die Ergebnisse einer von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Limburg-Weilburg-Diez in Auftrag gegebenen Potenzialentwicklungsstudie gestützt wird.

Abschließend bleibt zu erwähnen, dass die tatsächliche Verfügbarkeit kompletter Gewerbeflächen durch mangelnde Verkaufsbereitschaft der jeweiligen Eigentümer, naturschutzrechtlicher Belange und Probleme bei der Erschließung sowohl in abwassertechnischer als auch verkehrlicher Sicht dazu führen kann, dass ein Standort - obwohl im Regionalplan als Fläche aufgeführt - tatsächlich nicht zur Entwicklung kommt.

Anlage

Potenzielle gewerbliche Reserveflächen - Anlage 1 zur Drucksache 19/170 (PDF, 623 kB)


Entwicklung der Gewerbegebiete in Limburg

Drucksache 19/095 (PDF, 24,8 MB)

Ergänzung zum Tagesordnungspunkt 6, Drucksache 19/095
- 2. Beratungsgang

Im Rahmen des Berichts zum Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 12.11.2018 wurde der Magistrat gebeten, einen Plan anzufertigen, in dem für das gesamte Stadtgebiet - einschließlich aller Stadtteile - mögliche potenzielle Gewerbe- und Industrieflächen skizziert werden (siehe Protokollnotiz vom 27.03.2019; 24. Sitzung des StWV).

Die in der Drucksache (DS 18/366 - Bericht 19/170; Tagesordnungspunkt 1.2, Sondersitzung des StWV vom 13.05.2019) aufgeführte Anlage 2Übersichtsplan Gewerbeflächenentwicklungspotenzial“ gehört thematisch zum 3. Punkt der Tagesordnung „Entwicklung der Gewerbegebiete in Limburg“ und stellt dort den oben beschriebenen und vom Ausschuss geforderten Plan über mögliche potenzielle Gewerbe- und Industrieflächen dar.

Die Anlage 2Übersichtsplan Gewerbeflächenentwicklungspotenzial“ hat hierbei inhaltlich mit der in der Drucksache (DS 18/366 „Neuaufstellung des Regionalplans“ aufgeführten Ermittlung und Verordnung der beim Regionalplan eingereichten 75 ha eher wenig Berührungspunkte, soll aber an dieser Stelle als Grundlage für weitere Diskussionen und somit auch als Überleitung zum nachfolgenden Punkt der „Entwicklung der Gewerbegebiete“ in Limburg dienen.

Widmet man sich inhaltlich dem in Anlage 2 angeführten Plan, so sind in diesem neben den unter Drucksache (DS 18/366) aufgeführten vier Potenzialflächen (siehe Erläuterungen zu Punkt 4.3) stadtteilbezogen weitere gewerbliche Potenzialflächen verortet.

Wurde bei den für den Regionalplan gemeldeten 75 ha Potenzialflächen hinsichtlich einer etwaigen Entwicklung darauf geachtet, dass diese fast ausschließlich an den Limburger Hauptverkehrsachsen gelegen und somit vergleichsweise einfach zu erschließen sind, so wurden die weiteren markierten Reserveflächen rein vor dem Gesichtspunkt einer potenziellen gewerblichen Nutzung und losgelöst von deren verkehrlichen Lage ausgewählt.

Somit muss bei diesen zusätzlichen aufgeführten Flächen ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass eine Prüfung der Gebiete insbesondere hinsichtlich Eigentumsverhältnisse, technischer und verkehrlicher Erschließungsmöglichkeiten sowie raumordnerischer Bindungen (noch) nicht erfolgt ist.

Der Sachverhalt wird im 3. Beratungsgang der Drucksache (DS 18/366 - 19/170) nochmals detailliert erläutert und dargestellt.

Anlage

Gewerbeflächenentwicklungspotenzial - Anlage 2 zur Drucksache 19/170 (PDF, 17,4 MB)

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