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Die Ausschreibungsunterlagen zum Hans-im-Glück-Preis der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn für Jugendliteratur 2019/2020 können angefordert werden. Der Preis ist ein Förderpreis für Jugendbuchautorinnen und -autoren, die am Anfang ihrer schriftstellerischen Arbeit stehen und bislang nicht mehr als drei literarische Werke im Jugendbuchbereich veröffentlicht haben.
Die vergoldete Kugel symbolisiert die Glücksgüter, die »Hans im Glück« bedenkenlos und glücklich verschenkte.
Der Preis ist mit 3.000 Euro und einer Kugel mit 24-karätiger Blattvergoldung dotiert. Sowohl Verlage als auch Autorinnen und Autoren können Bücher oder Manuskripte einreichen. Einsendeschluss ist Donnerstag, 31. Oktober 2019. Teilnehmen können Autorinnen und Autoren, die am Beginn ihrer schriftstellerischen Arbeit stehen, bislang nicht mehr als drei literarische Werke im Jungendbuchbereich veröffentlicht haben und die sprachlich und formal anspruchsvolle Romane und Erzählungen aus dem deutschen Sprachraum für jugendliche Leser und Leserinnen schreiben.

Die Ausschreibungsunterlagen können per E-Mail (kulturamt@stadt.limburg.de) oder Post angefordert werden: Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn, Kulturamt, Stichwort: Hans-im-Glück-Preis, Werner-Senger-Straße 10, 65549 Limburg a. d. Lahn. Die Unterlagen können auch von der Seite limburg.de heruntergeladen werden.

Die Anforderungen

Der Hans-Glück-Preis wird seit 1990 alle zwei Jahre an Autorinnen und Autoren verliehen, die bislang nicht mehr als drei literarische Werke im Jugendbuchbereich veröffentlicht haben. Für den Preis können Manuskripte und bereits veröffentlichte Neuerscheinungen der Jahre 2018 und 2019 eingereicht werden.

Folgende Bücher/Manuskripte werden berücksichtigt: sprachlich und formal anspruchsvolle Romane und Erzählungen aus dem deutschen Sprachraum; Bücher/Manuskripte, die durch neue Themen und Erzählweisen auffallen; nur Jugendbücher; keine Kinderbücher, Kurzgeschichten, Bilderbücher/Bilderbuchtexte, Gedichte oder Übersetzungen in die deutsche Sprache.

Die Jury, die alle Einsendungen sichtet: Gabriele Fachinger (Bibliothekarin), Jutta Golz (Bibliothekarin), Jutta Bummel (Buchhändlerin), Dr. Stefan Hauck (Redakteur), Ralf Schweikart, (Redakteur und freier Journalist).

Der Preis

Der Hans-im-Glück-Preis wurde 1977 von dem Schriftsteller Hans-Christian Kirsch und seiner Frau Elinor als Jugendbuchpreis gestiftet. Als eine Art „Opfer an die Götter“ empfanden sie damals den Preis für Anfänger unter den Jugendbuchautoren und -autorinnen, den sie selbst jährlich mit 2.000 DM, einem Westerwälder Krug und einer Woche Schreibklausur in ihrem Haus in Nomborn ausstatteten. Der Name „Hans im Glück“" deswegen, weil er seine Glücksgüter bedenkenlos und glücklich verschenkte.

Die Initiative für die erste Ausschreibung des Preises entsprang der Erfahrung, wie schwer es im Literaturbetrieb gerade jungen bzw. unbekannten Autoren gemacht wird, sich mit ihren ersten Veröffentlichungen durchzusetzen. Diese Intention gilt bis heute. 1987 wurde der Preis von der Stadt Limburg als Förderpreis für Jugendbuchautoren und-autorinnen übernommen. Seit 1990 wird der Preis alle zwei Jahre verliehen, er ist mit 3.000 Euro und einer Kugel mit 24-karätiger Blattvergoldung dotiert. Die Kugel symbolisiert die Glücksgüter, die „Hans im Glück“ bedenkenlos und glücklich verschenkte.

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