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Karl Hude (rechts) und sein Mitarbeiter Jörg Hauch stellten das Lastfahrrad mit E-Antrieb Limburgs 1. Stadtrat Michael Stanke vor. Der Handwerksbetrieb will damit in der Stadt Kundendienstfahrten erledigen.

185 Kilogramm Zuladung auf einem Fahrrad, neben dem Fahrer, das kann sich sehen lassen. Das kann kein normales Rad sein. Ist es auch nicht, was sich Karl Hude angeschafft schafft. Der Handwerker nennt ein Lastenfahrrad sein eigen. Und damit es auch zügig durch die Stadt geht, hat es einen E-Antrieb. Die Stadt hat die Anschaffung bezuschusst aus ihrem Programm zur Förderung der E-Mobilität.

„Ich bin überzeugt, die Anschaffung ist die richtige Entscheidung“, erläuterte Karl Hude dem 1. Stadtrat Michael Stanke bei der Vorstellung des Gefährts, das durchaus Eindruck macht. 2,60 Meter Gesamtlänge, zwei Vorderreifen, Zahnriemenantrieb mit E-Unterstützung und nicht zu übersehen eine große Box für das Werkzeug. Die ist für Hude und seinen Mitarbeiter Jörg Hauch auch wichtig, denn der Betrieb für Heizungsbau und Installation kommt ohne Messgeräte und Werkzeug nicht aus. „Das Rad ist für unsere Kundenbesuche gedacht, nicht um große Baustellen abzuwickeln“, erklärt der Eigentümer. Da er ab dem 1. Dezember mit seinem Büro in der Altstadt ist, vermeidet es auch großen Parkprobleme und in der Stadt ist er mit dem Lastenfahrrad immer zügig unterwegs. Der E-Antrieb unterstützt bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h und der Akku soll den Antrieb des Rads im beladenen Zustand immerhin 50 Kilometer weit unterstützen.

„Das ist eine tolle Sache, in der Innenstadt so unterwegs zu sein“, zollte der 1. Stadtrat dem Handwerker Anerkennung. Er ist auf Erfahrungen gespannt, die Hude mit seinem Gefährt macht. Dabei geht es vor allem um die Alltagstauglichkeit. In einem halben Jahr will Stanke daher von dem Eigentümer der leisen und abgasfreien Fortbewegung unter Last die von ihm gemachten Erfahrungen abfragen.

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