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Verkehrssicherheit hat für Hessen Mobil oberste Priorität – dies gilt auch für den unmittelbaren Bereich neben der Fahrbahn einer Straße und auch für die dortigen Gehölze (Sträucher und Bäume). Daher schneidet Hessen Mobil die Gehölze am Straßenrand zum Erhalt der Verkehrssicherheit regelmäßig zurück, heißt es in einer Pressemitteilung von Donnerstag, 15. November. In und um Limburg stehen an verschiedenen Straßen solche Arbeiten an.
In den kommenden Tagen wird Hessen Mobil an verschiedenen Straße und Asnchlusstellen Gehölzarbeiten vornehmen. Foto: Fotolia
Nach Angaben von Hessen Mobil werden die Arbeiten durch eigene geschulte Mitarbeiter und bei Bedarf von speziell ausgebildeten Fachkollegen vorgenommen – mindestens einmal jährlich und bei konkretem Anlass zusätzlich. Im Kreuzungsbereich von B 8 und B 49 kurz hinter der Anschlussstelle Limburg-Nord der A 3 Richtung Limburg/Diez werden Gehölze ausgelichtet und Bäume (vorwiegend Pappeln und Lärchen), die nicht mehr verkehrssicher sind, gefällt. Dies umfasst sowohl den Bereich neben der Innenkurve zwischen der B 49 und der B 8 Richtung Diez als auch die B 49 stadtauswärts auf rund 280 Metern Länge in Richtung der A 3 Anschlussstelle Limburg-Nord.

Entlang der B 8 kurz vor der Kreuzung mit der B 49 bei Limburg-Nord werden auf rund 380 Metern am rechten Fahrbahnrand an der Rückseite der dortigen Schallschutzwand die Gehölze zurückgeschnitten und dabei auf den Stock gesetzt. Entlang der B 8von der B 49 kommend in Richtung Staffel werden neben dem linken Fahrbahnrand die dortigen Gehölze nach dem 50/150 Meter Konzept geschnitten und ausgelichtet. Auf einer Länge von 50 Metern entlang der Straße werden die Gehölze „auf den Stock gesetzt“ und ausgedünnt, daneben bleiben weitere 100 Meter unberührt.

Ulmen müssen weichen

Im Bereich der Auf- und Abfahrten der Anschlussstelle Limburg-Nord der A 3 werden zudem in dieser Wintersaison umfangreichere Gehölzpflegearbeiten erfolgen müssen. In den Grünstreifen zwischen den Auf- und Abfahren (den sogenannten „Ohren“ der Anschlussstelle) steht ein hoher Anteil an Ulmen. Diese Bäume in der Anschlussstelle sind vom Ulmensplintkäfer befallen. Die Ulme wird vom Ulmensplintbohrkäfer als Lebensraum benötigt. Dieser Käfer überträgt mit der Eiablage in geschwächte/absterbende Bäume die nach Europa eingeschleppten Pilze in die Bäume.

Eine der wirksamsten Gegenmaßnahmen zur weiteren Verbreitung des Ulmensterbens ist die Entfernung der befallenen Bäume und die vollständige Entfernung des als Brutplatz möglichen und zusätzlich infektiösen biologischen Materials. Da in diesem Bereich der Anschlussstelle wahrscheinlich alle Ulmen befallen werden könnten, ist damit zu rechnen, dass über die nächsten zwei bis drei Jahren alle dortigen Ulmen entfernt werden müssen, um die Infektion zu stoppen und einer Verkehrsgefährdung vorzubeugen.

Die Abschnitte der Gehölzpflege und Fällungen von Bäumen wurden wie jedes Jahr mit der zuständigen Naturschutzbehörde abgestimmt.

Weitere Informationen zum Thema Gehölzpflege erfahren Sie unter www.mobil.hessen.de unter dem Menüpunkt Betrieb/Gehölzpflegearbeiten.

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