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...und weiter geht es 2019

Kunstsammlungen der Stadt Limburg

Sehen und erleben, dazu laden die Kunstsammlungen der Stadt Limburg (Historisches Rathaus, Fischmarkt 21, 65549 Limburg a. d. Lahn) ein. Als Ort des Entdeckens und der Begegnungen mit der bildenden Kunst bietet das städtische Ausstellungshaus ein attraktives und vielfältiges Programm.

Mit einer Ausstellung von Gemälden und Zeichnungen des in Berliner lebenden Künstlers Bodo Rott starten die Kunstsammlungen der Stadt Limburg in das Jahr 2019. Ab Mitte Juni wird sich die Präsentation Wir zeigen uns! mit überwiegend neuen Werken aus den eigenen Sammlungen anschließen. Den Schlusspunkt setzt die Ausstellung zum Kunstpreis der Stadt Limburg 2019 mit dem Thema Malerei 4.0. Auch beim Internationalen Museumstag im Mai 2019 ist der Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn dabei und lädt zu einem abwechslungsreichen und spannenden Tag mit Programm ein.

22. März bis 2. Juni 2019
Eröffnung: Freitag, 22. März 2019, 19:00 Uhr
Bodo Rott: sternlose nacht

Der Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn und der Förderkreis Bildenden Kunst Limburg e. V. laden gemeinsam ab Freitag, 22. März 2019 in die Kunstsammlungen der Stadt Limburg zur Ausstellung Bodo Rott: „sternlose nacht“ ein. Eröffnet wird sie um 19:00 Uhr von Stadtrat Andreas Koch. Für den Förderkreis Bildende Kunst Limburg e. V. spricht der Vorsitzende André Kramm und Bodo Rott führt in die Ausstellung ein. 

„Limburg darf sich auf eine außergewöhnliche bildgewaltige Ausstellung freuen, in der die Grenzen zwischen Schein und Wirklichkeit, Innen und Außen verschwimmen. Die Betrachter finden sich in die Situation der Auseinandersetzung zwischen Bildinhalten und eigener Erfahrungswelt wieder“, so Irene Rörig, Leiterin des Kulturamtes der Stadt Limburg.

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Kindergarten, Öl / Tuch, 2018, Bodo Rott, Gebhardt, Reproduktion © VG Bild Kunst 2019
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Saft und Salz, Lithografie, 2010, Bodo Rott, Foto: Bernd Kuhnert © VG Bild Kunst 2019
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Modenschau, Lithografie, 2012, Bodo Rott, Foto: Bernd Kuhnert © VG Bild Kunst 2019
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Kinder der Sterne, Zeichnung, 2018, Bodo Rott, Gebhardt, Reproduktion © VG Bild Kunst 2019
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Als wir alle noch heirateten, Öl / Tuch 2014, , Bodo Rott, Foto: Bernd Kuhnert © VG Bild Kunst 2019
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Großer Stolz, Öl / Tuch, 2011, Bodo Rott, Foto: Bernd Kuhnert © VG Bild Kunst 2019
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Trompel`artist, Öl / Tuch, 2016, Bodo Rott, Gebhardt, Reproduktion © VG Bild Kunst 2019

Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus allen Werkphasen des in Berlin lebenden Künstlers Bodo Rott. Im Vordergrund stehen dabei seine „schwarzen“ Gemälde – so genannt, weil die Szenen auf teerschwarzem Hintergrund arrangiert sind. Sie gibt außerdem einen Ausblick auf die im Juni 2019 in der Galerie Emmanuel Walderdorff in Molsberg stattfindende Schau mit jüngsten Monotypien und Ölgemälden seiner Serie „bubblestereo“. 

Das Bild von der Welt und insbesondere des Menschen steht von Anfang an im Vordergrund der kreativen Arbeit von Bodo Rott. Dabei fungiert die Malerei für ihn als eine Art Beschwörung. Daher verwundert es nicht, dass auch die Beschäftigung mit der Alchemie in seine Bilder einfließt, die er nicht im Sinne der esoterischen Lehre sieht, sondern sie als den Mythos der Renaissance versteht, der Malerei, Weltdeutung, das kindliche Vermengen von allem und jedem verbindet.
Mit seinen in den schwarzen Gemälden dominierenden „Nichtkinderkindern“ hat er einen Figurenkosmos erschaffen, der in - alles andere als idyllischen - Szenen seine Erfahrungen und Erinnerungen sowie seine Ideen über die Malerei spiegelt. Seine Kinder sind alleinerziehende Kinder und agieren kraftvoll in einem oft bedrohlich wirkenden Umfeld. In diesem Kosmos findet Rott Bilder, die nicht nur für seine Erfahrungen stehen, sondern auch die Archive der Betrachtenden öffnen. 

Rott studierte von 1992 bis 1998 an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und der Hochschule der Künste in Berlin und hat an letzterer 1999 sein Studium als Meisterschüler beendet. Seitdem lebt und arbeitet er als bildender Künstler in Berlin. Sein Metier ist die Malerei, die Zeichnung und die Druckgrafik.

Sonntag, 19. Mai 2019, 11:00 bis 17:00 Uhr
„Museen - Zukunft lebendiger Traditionen“
Internationaler Museumstag

Am Sonntag, 19. Mai, öffnen Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre Türen und laden zum Internationalen Museumstag unter dem Motto „Museen - Zukunft lebendiger Traditionen“ ein. Die Kunstsammlungen der Stadt Limburg sind erneut dabei und bieten mit dem Verein Lahn Artists verschiedene Aktionen an. 

Im Focus stehen die Ausstellung „sternlose nacht“ mit Arbeiten von Bodo Rott und traditionelle Drucktechniken

Internationaler Museumstag 2019

Knet-Spaß für Kinder: Figuren formen, Motive entstehen lassen. Kindern sind herzlich eingeladen, die kunterbunte Welt der Knete kennen zu lernen. 

„4 Richtige und mehr gewinnt". Kinder und Jugendliche werden auf eine Spurensuche geschickt. Wer vier ausgewählte Motive auf sechs ausgewählten Arbeiten von Bodo Rott entdeckt, wird belohnt. 

Lust, mehr über die Drucktechnik Monotypie zu erfahren und sie auszuprobieren. Wir freuen uns auf Ihre Kommen. Auch die Druckpresse des Kunstverein Lahn Artists ist in Aktion und Künstler des Vereins zeigen ihr Können und freuen sich auf einen regen Austausch mit den Gästen. 

Geschwind portraitiert Sie ein Schnellzeichner am Museumstag und freut sich, Ihnen die Zeichnung zu schenken. 

Führung durch die Ausstellung „sternlose nacht“ mit Renate Kuby um 13:00 Uhr und um15:00 Uhr.

Kunst im Dialog: wer wissen möchte, was als nächstes in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg passiert, was der Verein Lahn Artists zu bieten hat oder was es sonst wissenswertes rund um das Thema Kunst und Kultur in und um Limburg gibt, ist am Lahn-Artists Infotisch richtig. 

Änderungen vorbehalten!

16. Juni bis 8. September 2019
Eröffnung: Sonntag, 16. Juni 2019, 11:30 Uhr
Wir zeigen uns! Eigene Sammlungen.

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Familie F.-W. Hammerschlag Rudolf Fuchs, 1939 Foto: Stadt LImburg © Nachlassnehmer Gerhard Fuchs
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Geopferte Landschaft Franz Politzer, 1994 Foto: Stadt Limburg © Franz Politzer, Lammersdorf, Österreich
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Limburg, Bergstraße Klaus Panzner' Foto: Stadt Limburg
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Garten in Bologna Josef Eberz, 1922 Foto: Fotostudio Karl © Nachlass Josef Eberz bei der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn
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Hafen von Porto Ferris Josef Müller-Pauly 1988 Foto: Stadt Limburg © Sammlung Josef Eberz bei der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn
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Dolomiten Adam Wolf, 1960 Foto: Stadt Limburg © Sammlung Adam Wolf bei der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn

Ab Mitte Juni wird die Präsentation Wir zeigen uns! mit überwiegend neuen Werken aus den eigenen Sammlungen gezeigt. Der Schwerpunkt wird dabei auf die neueste Schenkung von Michael Schuy mit zwölf Ölgemälden und fünf Radierungen von Franz Politzer gelegt. Abgerundet wird die Präsentation mit Werken der Künstler Josef Eberz & Gertrud Eberz-Alber, Rudolf Fuchs, Josef Müller-Pauly, Klaus Panzner und Adam Wolf.

20. September – 17. November 2019
Eröffnung mit Preisverleihung: Freitag, 20. September 2019, 19:00 Uhr
Kunstpreis der Stadt Limburg 2019: Malerei 4.0 

Wappen der Stadt Limburg

Der Kunstpreis der Stadt Limburg wird alle zwei Jahre bundesweit mit wechselnder Themenstellung ausgeschrieben, ist mit 5.000 € dotiert und einer Ausstellung in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg verbunden. Das Thema 2019 lautet „Malerei 4.0“. Alle Techniken sind zugelassen. Eine Altersbegrenzung besteht nicht. Ziel des Preises ist es, durch das Preisgeld und die Ausstellung Künstlerinnen, Künstlern oder einer Künstlergruppe die Möglichkeit zu geben, eigene, bereits vorhandene oder neue Vorstellungen und Werke mit einer gestellten Thematik zu verbinden, daraus ein individuelles Ausstellungskonzept zu entwickeln und damit an die Öffentlichkeit zu treten. Das prämierte Projekt wird vom 20. September bis 17. November 2019 in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Auslobung des Preises erfolgt durch eine Jury. Einsendeschluss: Dienstag, 12. März 2019 (Eingang bei der Behörde).

22. März bis 17. November 2019
Ernst Moritz Engert: Im Gegenlicht - Ein Schattenbild
(parallel zu den Wechselausstellungen im "Ernst Moritz Engert-Raum")

Im 2. Obergeschoss der Kunstsammlungen der Stadt Limburg wird parallel zu den Öffnungszeiten der Sonderausstellungen die Präsentation Ernst Moritz Engert: Im Gegenlicht ı Ein Schattenbild gezeigt. Sie gibt einen Einblick in das facettenreiche künstlerische Lebenswerk von Ernst Moritz Engert. Neben seinen berühmt gewordenen Scherenschnitten sind Holzschnitte, Radierungen und Zeichnungen zu sehen.

Der Eintritt ist frei

Öffnungszeiten

Mo. und Di.: 8:30 – 12:00 h ıı Mi.: 8:30 – 14:00 h
Do.: 8:30 – 12:00 + 14:00 – 18:00 h ıı Fr./Sa./So./Feiertage: 11:00 – 17:00 h
Karfreitag & Fronleichnam: geschlossen

Das Ausstellungsprogramm wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.

Veranstalter

Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn ıı Förderkreis Bildende Kunst Limburg e. V.

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