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...und weiter geht es 2019

Kunstsammlungen der Stadt Limburg

Sehen und erleben, dazu laden die Kunstsammlungen der Stadt Limburg (Historisches Rathaus, Fischmarkt 21, 65549 Limburg a. d. Lahn) ein. Als Ort des Entdeckens und der Begegnungen mit der bildenden Kunst bietet das städtische Ausstellungshaus ein attraktives und vielfältiges Programm.

Mit einer Ausstellung von Gemälden und Zeichnungen des in Berliner lebenden Künstlers Bodo Rott starten die Kunstsammlungen der Stadt Limburg in das Jahr 2019. Ab Mitte Juni wird sich die Präsentation Wir zeigen uns! mit überwiegend neuen Werken aus den eigenen Sammlungen anschließen. Den Schlusspunkt setzt die Ausstellung zum Kunstpreis der Stadt Limburg 2019 mit dem Thema Malerei 4.0. Auch beim Internationalen Museumstag im Mai 2019 ist der Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn dabei und lädt zu einem abwechslungsreichen und spannenden Tag mit Programm ein.

16. Juni bis 8. September 2019
Eröffnung: Sonntag, 16. Juni 2019, 11:30 Uhr
„Wir zeigen uns! Neue und selten gesehene Arbeiten aus Limburgs Kunstsammlungen“

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Geopferte Landschaft Franz Politzer, Ölgemälde, 1994 Foto: privat © Franz Politzer
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Dolomiten Adam Wolf, 1960 Foto: Stadt Limburg © Sammlung Adam Wolf bei der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn
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Hafen von Porto Ferris Josef Müller-Pauly Bleistiftzeichnung, 1988 Foto: Stadt Limburg © Sammlung Josef Eberz bei der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn
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Limburg, Bergstraße Klaus Panzner Radierung Foto: Stadt Limburg © Stiftung Klaus Panzner bei der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn
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Familie Friedrich Wilhelm Hammerschlag Rudolf Fuchs Ölgemälde, 1937 Foto: Stadt LImburg © Nachlassnehmer Gerhard Fuchs
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Garten in Bologna Aquarell, um 1922 Gertrud Eberz-Alber Foto: Fotostudio Karl © Nachlass Josef Eberz bei der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn
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Verführer Ölgemälde, 1919 Josef Eberz Foto: Fotostudio Karl © Nachlass Josef Eberz bei der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn

Die Ausstellung „Wir zeigen uns“ stellt eine Auswahl aus dem städtischen Kunstbesitz vor. Im Focus der Ausstellung steht die jüngste Schenkung. Im vergangenen Jahr hat der Limburger Unternehmer Michael Schuy der Stadt Limburg Ölgemälde und Farbradierungen von Franz Politzer geschenkt. Diese Werke und neue oder selten gezeigte Exponate der Künstler Josef Eberz, Gertrud Eberz-Alber, Rudolf Fuchs, Josef Müller-Pauly, Klaus Panzner und Adam Wolf sind bis zum 8. September im städtischen Ausstellungshaus zu sehe. Der Eintritt ist frei. 

„Wir zeigen uns“ wird vom Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn und dem Förderkreis Bildende Kunst Limburg e. V. in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg präsentiert.

Franz Politzer
wurde am 2. Mai 1950 in Wien geboren. Nach dem Abitur studierte er zwei Jahre Geologie und schrieb sich dann an der Akademie der bildenden Künste in Wien für den Fachbereich Malerei ein. Nach fünf Jährigem Studium in der Meisterklasse von Professor Walter Eckert legte er 1975 sein Diplom ab. Seither ist er als freischaffender Künstler tätig. 

Schon während seiner Studienzeit fand sein künstlerisches Schaffen Anerkennung. So erhielt er 1972 den Förderpreis beim Herzmansky-Druckgrafik-Wettbewerb in Wien und 1974 den Preis der Bundeshauptstadt Wien beim Österreichischen Grafikwettbewerb in Innsbruck. Zahlreiche Ausstellungen führten in ins In- und Ausland u. a. nach Wien, Graz, Linz, Frankfurt, München, Bonn, Bensheim, Koblenz, Wiesbaden, Köln, Hamburg, Wittlich, Berlin, London, Cambridge und Washington.

Auch in Limburg und Umgebung ist er kein Unbekannter. In den 1980er Jahren lebte er in Langenscheid und Diez. Sein künstlerischer Lebensmittelpunkt lag aber in Limburg, wo er sein Atelier noch bis 1993 beibehielt. Seit 1991 lebt und arbeitet Franz Politzer in Millstatt, Österreich. 

Politzers Werk ist Disziplin übergreifend. Künstlerisch fühlt er eine Affinität zu René Magritte, formal zu den Wiener „Phantastischen Realisten“ und geistig nährt er sich an Karl Kraus, Ernst Bloch und Franz Kafka. In seinen Werken kann man deren Spuren folgen. Seine Bilder sind geprägt von auffälligen Konstellationen einer Landschaft. Aus mehreren oder vielen dieser Eindrücke extrahiert Politzer das Gemeinsame und inszeniert daraus seine ausgefeilten Kompositionen. Niemals geben seine Arbeiten konkrete Situationen wieder und doch meint der Betrachter Bekanntes - eventuell sogar vorher Gesehenes - in ihnen zu erkennen. 

Josef Eberz (1880 – 1942) und Gertrud Eberz-Alber (1879 – 1955)
Seit 1980 ist die Stadt Limburg im Besitz des Nachlasses von Josef Eberz - einem bedeutenden Vertreter des deutschen Expressionismus. Der Nachlass beinhaltet auch 180 Aquarelle seiner Frau Gertrud Eberz-Alber. 

Erste Gemälde von Eberz zeigen ihn als Vertreter des Naturalismus mit impressionistischen Zügen. Erst das Studium an der Akademie in Stuttgart und dann von 1907-1912 als Meisterschüler bei dem Farbtheoretiker Hölzel führt Eberz zum Expressionismus. Hier lernt er Gertrud Alber kennen, die er 1917 in Wiesbaden heiratet. 

Schon während seines Studiums oder kurz danach entstandene Gemälde mit profanem Sujet bestechen durch ihre intensive leuchtende Farbigkeit, die auch noch die Gemälde auszeichnet, die er während seiner Studienreisen mit seiner Frau u. A. nach Italien und Dalmatien malt. In diesen Jahren zwischen 1912 und 1925 entsteht Eberz expressionistisches Hauptwerk im Bereich der profanen Kunst. Um 1925 beginnt seine „Karriere“ als Ausgestalter von Kirchen. Neben Buntglas-Fenstern und Fresken hat er auch viele Mosaike gestaltet. Ein Beispiel befindet sich in der Frauenfriedenskirche in Frankfurt/Main. Seine Arbeiten spiegeln die Entwicklung in der kirchlichen Kunst der 1920er und 1930er Jahre wieder: sich von Altem zu lösen und den Expressionismus in die sakrale Kunst zu integrieren.

Als einer der Künstler, die nach der Jahrhundertwende lebten und den Umbruch in der Kunst initiierten, gehört auch er zu der sogenannten verlorenen Generation: Durch die Einflüsse des Nationalsozialismus und den frühen Tod von Josef Eberz geriet sein Werk fast völlig in Vergessenheit. 

Gertrud Eberz-Alber unternahm ab 1920 mit ihrem Ehemann unter anderem Studienreisen nach Assisi, Amalfi, Lipari und später – wahrscheinlich alleine – nach Paris. Erste in unserer Sammlung vorliegende Aquarelle entstanden in der Zeit der gemeinsamen Reisen des Ehepaars in Italien und zeigen eine starke, wenn auch gedeckte Farbigkeit. 

Erst in den Aquarellen von ihren Reisen nach Paris und Bologna findet sie zu einer eigenen Handschrift. Das neue Lebensumfeld beflügelte die Kreativität der Malerin. Sie hielt die neu gewonnenen Eindrücke fest, vertiefte ihre Technik, spielte mit den Farben und gab ihren Bildern so eine besondere Note, die nun durch die Leuchtkraft der Farben und Lebendigkeit der Sujets bestechen. 

Rudolf Fuchs (1898 – 1985)
Rudolf Fuchs studierte in Frankfurt/Main Kunstgeschichte und von 1911 bis 1916 an der Kunstakademie in München. Nach Ende des 1. Weltkriegs lebte er mit Frau und Tochter bis 1934 in Obernhof/Lahn und kehrte dann in seine Geburtsstadt zurück. Zwischen 1934/35 war er maßgeblich an der Freilegung und Restaurierung der Fresken im Limburger Dom beteiligt. Dabei hinterließ er - nach dem Vorbild alter Meister handelnd - ein Selbstbildnis, das erst bei der Restaurierung 1986 hoch oben im Vierungsturm entdeckt wurde. 

Fuchs hatte in der heimischen Region als Maler und Drucker einen ausgezeichneten Ruf. Sein Lebenswerk beinhaltet unzählige Stadt- und Naturbilder. In seinem malerischen Ausdruck hat er sich in den frühen Jahren vom Impressionismus inspirieren lassen. Mit der Zeit wurden seine Arbeiten aber immer detailverliebter. Viele Porträts entstanden als Auftragsarbeiten und schmücken heute noch Wohnungen in Diez und Limburg. Daneben hat er mit Fresken und Buntglasfenster an und in Häusern und Kirchen seine künstlerischen Spuren hinterlassen. 

Josef Müller-Pauly (1917 – 1994)
Josef Müller-Pauly studierte von 1933 - 1937 als Meisterschüler von Prof. Eugen de Wald Theatermalerei. Seine berufliche Karriere begann er als Theatermaler am Stadttheater in Lignitz. Josef Müller-Pauly war damit in der glücklichen Lage, Beruf und Hobby verbinden zu können. Nach Kriegsende trat er dem Hessischen Künstlerbund in Frankfurt bei. Nach Lebensstationen in Frankfurt, Regensburg und Bad Godesberg zog er nach Beselich-Niedertiefenbach. Dort entstanden reizvolle Landschaftsaquarelle. Viele Jahre gehörte die Limburger Altstadt zu seinen bevorzugten Motiven. Da er immer vor Ort zeichnete und aquarellierte, gehörte er in dieser Zeit in das Limburger Stadtbild. 

Bis Anfang der 1980er Jahre sind Müller-Paulys Aquarelle noch stark von seiner beruflichen Herkunft als Theater-Kulissenmaler beeinflusst. Aber danach entwickelt er sich zu einem Aquarellisten „reinsten Wassers“. Er verzichtet auf moderne Mischverfahren und legt seine Motive direkt auf nassem Papier an. Unnachahmlich demonstriert er, wie so farbliche Vielseitigkeit erreicht werden kann. In seinen Aquarellen drängt er die Konturen zu Gunsten der Farbe zurück. In seinen Zeichnungen zeigt sich aber sein Blick fürs Details. Seine Kunstfertigkeit durch Schraffuren Licht, Schatten und Tiefe aufs Blatt zu bringen, wird in der Ausstellung unter Beweis gestellt. 

Klaus Panzner (1943 – 2016)
Klaus Panzner besuchte von 1964 bis 1967 die WKS in Wiesbaden und von 1967 bis 1969 die Akademie der bildenden Künste in Stuttgart. Seit 1970 war er sowohl im In- als auch Ausland künstlerisch aktiv und bei Gruppen- und Einzelausstellungen präsent. 1975 kam Klaus Panzner mit seiner spanischen Frau Olvido Solar nach Limburg und kauften ein restaurierungsbedürftiges Haus Mitten in der Altstadt. Auslöser für die Ansiedlung war für sie die vorbildliche Altstadtsanierung die darauf abzielte, dieses Gebiet als Wohn- und Lebensraum zu erhalten. In einer solchen Umgebung wollten sie leben, einer Atmosphäre des Bewahrens und nicht Zerstörens, des sozialen Lernens und Zusammenlebens. Bis 1986 verband sie eine Ateliergemeinschaft. 

Panzners handkolorierte Radierungen sind Kleinode, die die Geschichte der Region, die er als seine Heimat empfand, über 40 Jahre erzählen. Er radierte während seiner Lebensjahre in Limburg hauptsächlich die Stadt mit ihren verwinkelten Gassen und restaurierten Altstadthäusern. 

Nach seinem Umzug nach Bad Camberg widmete er sich intensiv der Erforschung der Regionen von Westerwald und Taunus. Bewaffnet mit seiner „mobilen Radierstation“ (ein länglicher Sitz verbunden mit einer Staffelei und einem Spiegel) ließ er sich vor Ort nieder und radierte die Szenerie direkt auf die Platte. Nach dem Druck kolorierte er die Blätter manchmal mit unterschiedlichen Farben. In seinem Testament verfügt er einen Fond, aus dem jährlich junge Künstler mit einem Stipendium unterstützt werden sollen. Die Vergabe wurde in die Hände der Stadt Bad Camberg gelegt, die auch seinen künstlerischen Nachlass erhielt. 

Adam Wolf (1893 – 1968)
Die künstlerische Begabung war Adam Wolf als Sohn eines Dekorationsmalers quasi in die Wiege gelegt worden und eine Laufbahn als Nachfolger seines Vaters im Geschäft schien vorgezeichnet. Doch der 1. Weltkrieg griff in seine Lebensplanung ein. In der französischen Campagne schwer verwundet, wurde er nach einem Krankenhausaufenthalt in Frankreich 1916 in der Schweiz interniert und konnte in Luzern Kunst studierten. Nach Kriegsende war er als Oberlehrer an höheren Schulen in Frankfurt und Wiesbaden tätig. 1927 kam er nach Limburg und unterrichtete 36 Jahre an der Tilemannschule bis zu seiner Pensionierung 1963. 

Adam Wolf hat seine Umgebung als schier unversiegbare Quelle sehenswerter Motive empfunden. Er verstand es meisterhaft die Schönheit der Natur abzubilden egal, ob ihn ein Panorama, ein Blumenstrauß oder ein einzeln stehender Baum fesselte. In der farbigen Gestaltung verwendete er ebenso gerne Öl- und Aquarellfarben wie Pastellkreide und Buntstift. 

Versiert handhabte er in seinen schwarz-weiß Arbeiten die verschiedenen Arbeitsutensilien wie Bleistift, Tusche und Kohle. Seine Werke sind beredtes Zeugnis seines Lebensumfelds und seiner Reisen. Dabei war seine Domäne die Stadt Limburg mit ihrer romantischen Altstadt und dem alles überragenden Dom, immer wieder in allen von ihm genutzten künstlerischen Techniken festgehalten.

20. September – 17. November 2019
Eröffnung mit Preisverleihung: Freitag, 20. September 2019, 19:00 Uhr
Kunstpreis der Stadt Limburg 2019: Malerei 4.0 

Selfies auf Leinwand: Der Kunstpreis 2019 der Stadt Limburg geht an die Berliner Künstlerin Charlie Stein.

Der Kunstpreis 2019 war zum Thema „Malerei 4.0“ ausgeschrieben, um neue Tendenzen in der Malerei auszuloten. Insgesamt 72 Künstlerinnen und Künstler reichten eine Bewerbung ein und nach der Sichtung der höchst vielfältigen Ideen und Arbeiten, entschied sich die Jury den Kunstpreis 2019 an die Berliner Künstlerin Charlie Stein zu verleihen, die in ihrer Arbeit der Frage nachgeht, was Malerei im Zeitalter der Digitalisierung noch leisten kann. Neben Charlie Stein, die das Thema beispiellos umgesetzt hat, begeisterten auch die Bewerbungen der Künstler Ying-Ying Lu, Slava Seidel, Lilla von Puttkamer und Heike Negenborn. 

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Charlie Stein - Kunstpreisträgerin der Stadt Limburg 2019 © Ducan Smith
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Portrait (With Green Tweetsuit), Öl auf Leinwand - 2017, Charlie Stein © Charlie Stein
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Portrait (With Pink Ears), Öl auf Leinwand - 2017, Charlie Stein © Charlie Stein

Charlie Stein studierte freie Malerei und Grafik an der Kunstakademie in München und an der Stuttgarter Kunstakademie. In ihrem für den Limburger Kunstpreis eingereichten Konzept setzt sie sich mit dem medialen Phänomen der Selfie-Kultur auseinander und der damit verbundenen Frage nach der eigenen Identität. Sie hinterfragt die Sinnhaftigkeit dieser permanenten Selbstabbildung, bei der die Akteure und Bildsubjekte gleichzeitig zum Betrachter verschmelzen. 

Transformation vom Digitale ins Analoge
Alle ihre für die Limburger Ausstellung zusammengestellten Arbeiten basieren auf dem Zusammenfügen von Selbstportraits. Im ersten Schritt werden dieses Selfies mit dem Handy aufgenommen und dann in mehreren digitalen Arbeitsschritten bearbeitet, verändert und neu zusammengesetzt. Im finalen Transformationsprozess werden die so entstanden Collagen zu großformatigen Bildern in Öl auf Leinwand übertragen. Das Ergebnis sind zuweilen fast surreal anmutende Portraits im Stile alter Meister, die zur Reflexion über die verzerrte Selbstwahrnehmung des eigenen Ich im digitalen Zeitalter der neuen Medien anregen. Die Besucher in Limburg können sich auf eine spannende wie nachdenklich stimmende Ausstellung freuen. 

Preisverleihung und Ausstellungseröffnung
Freitag, 20. September 2019 um 19:00 Uhr

Ausstellungsdauer
21. September bis 17. November 2019

Der Preis
Der Kunstpreis der Stadt Limburg wird alle zwei Jahre bundesweit mit wechselnder Themenstellung ausgeschrieben. Er ist mit 5.000 Euro dotiert und einer Ausstellung in den Kunstsammlungen der Stadt Limburg verbunden. Alle Techniken sind zugelassen. Eine Altersbegrenzung besteht nicht. Ziel des Preises ist es, durch das Preisgeld und die Ausstellung Künstlerinnen, Künstlern oder einer Künstlergruppe die Möglichkeit zu geben, eigene, bereits vorhandene oder neue Vorstellungen und Werke mit einer gestellten Thematik zu verbinden, daraus ein individuelles Ausstellungskonzept zu entwickeln und damit an die Öffentlichkeit zu treten.

Die Jury
Die Jury setzte sich zusammen aus Irene Rörig, Leiterin des Kulturamtes der Stadt Limburg, Prof. Eckhard Kremers, Künstler, Dr. Gabriel Hefele, Kunsthistoriker, André Kramm, Vorsitzender Förderkreis Bildende Kunst Limburg e. V. und Johannes Bröckers, Journalist.

Veranstalter
Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn
Förderkreis Bildende Kunst Limburg e. V.
mit freundlicher Unterstützung der Kreissparkasse Limburg

22. März bis 17. November 2019
Ernst Moritz Engert: Im Gegenlicht - Ein Schattenbild
(parallel zu den Wechselausstellungen im "Ernst Moritz Engert-Raum")

Im 2. Obergeschoss der Kunstsammlungen der Stadt Limburg wird parallel zu den Öffnungszeiten der Sonderausstellungen die Präsentation Ernst Moritz Engert: Im Gegenlicht ı Ein Schattenbild gezeigt. Sie gibt einen Einblick in das facettenreiche künstlerische Lebenswerk von Ernst Moritz Engert. Neben seinen berühmt gewordenen Scherenschnitten sind Holzschnitte, Radierungen und Zeichnungen zu sehen.

Der Eintritt ist frei

Öffnungszeiten

Mo. und Di.: 8:30 – 12:00 h ıı Mi.: 8:30 – 14:00 h
Do.: 8:30 – 12:00 + 14:00 – 18:00 h ıı Fr./Sa./So./Feiertage: 11:00 – 17:00 h
Karfreitag & Fronleichnam: geschlossen

Das Ausstellungsprogramm wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.

Veranstalter

Magistrat der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn ıı Förderkreis Bildende Kunst Limburg e. V.

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