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Die Arbeiten des ersten Bauabschnitts „Barrierefreies Limburg“ sind abgeschlossen. An elf Standorten wurden gesicherte, barrierefreie Querungsstellen für Fußgänger und an drei Standorten ungesicherte, barrierefreie Stellen geschaffen. Gesicherte Querungsstellen sind Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) und Ampelanlagen. Die Gesamtkosten für den ersten Bauabschnitt betragen rund 255.000 Euro, davon muss die Stadt 135.000 Euro selbst tragen, den Rest erhält sie als Zuschuss.
Abgesenkte Bordsteine und geriffelte Aufstellflächen an einer Fußgängerampel in der Grabenstraße - eine wichtige Hilfe für Menschen mit einer Sehbehinderung oder einer eingeschränkten Mobilität.
Mit Hilfe des Konzeptes „Barrierefreies Limburg“ soll in Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeirat in mehreren Bauabschnitten eine Barrierefreiheit in der Stadt erreicht werden. Alle wichtigen Fußgängerrouten sollen so gestaltet werden, dass sie von mobilitätseingeschränkten Fußgänger/innen und Rollstuhlfahrer/innen genutzt werden können

An zehn Zebrastreifen, davon sieben in der Innenstadt, zwei in Staffel und einer in Lindenholzhausen, und an allen ampelgesteuerten Überquerungen am Knoten Grabenstraße/Diezer Straße wurden gesicherte, barrierefreie Überquerungsstellen geschaffen; hinzu kommt eine Barrierefreiheit an den ungesicherten Überquerungen im Einmündungsbereich der Wiesenstraße in die Holzheimer Straße sowie in Dietkirchen an den Einmündungen von Offheimer Weg und Ludwigstraße in die Limburger Straße.

Gestaltete Aufstellflächen

An allen Standorten wurden die Gehwege auf Fahrbahnniveau abgesenkt, damit ein leichtes Überwinden des Bordsteins für Menschen mit Gehbehinderung, aber auch für Personen mit Kinderwagen oder Einkaufstrolly möglich ist. Da die Absenkungen des Bordsteins für blinde Personen mit dem Langstock nicht zu ertasten sind, sind die Absenkungen zusätzlich mit Sperrfeldern aus Rillenplatten versehen worden. Die Rillen geben die Gehrichtung zum Überqueren der Fahrbahn vor. Die gesicherten Querungsstellen verfügen zudem über Noppenplatten, die es Menschen mit Sehbehinderungen ermöglichen, die Stelle zur Überquerung der Straße zu finden, zugleich beinhalten die Noppenplatten das Signal, dass es sich um eine gesicherte Querungsstelle handelt.

Durch die gut vorbereiteten und umsichtig ausgeführten Arbeiten der Firma Seelbach aus Cramberg war es möglich, die Baustellen ohne großen Eingriff in den fließenden Verkehr abzuwickeln.

Nächster Abschnitt wird geplant

Parallel zu den Bauarbeiten des ersten Bauabschnitts wurden die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt geplant und mit dem Behindertenbeirat abgestimmt. Im zweiten Bauabschnitt sollen an neun Standorten mit Ampeln barrierefreie Querungsstellen geschaffen werden. Weiterhin sollen Überquerungen an zwei Mittelinseln im Verlauf der Zeppelinstraße in Limburg sowie die Erreichbarkeit des Dialysezentrums barrierefrei werden. Nach einer ersten Kostenschätzung verursacht die Realisierung des zweiten Bauabschnitts Gesamtkosten in Höhe von rund 300.000 Euro. Die Stadt hat dazu einen Antrag auf finanzielle Zuwendung bei Hessen Mobil gestellt. Die Umsetzung des zweiten Abschnitts ist in den Jahren 2019 und 2020 vorgesehen und ist abhängig von den zur Verfügung stehenden Geldern.

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