Hilfsnavigation

Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
Logo Stadt Limburg an der Lahn
title=
„Denkmalschutz live“ – so lässt sich die Idee auf den Punkt bringen, die seit 25 Jahren Millionen von interessierten Bürgern auf die Beine bringt. Auch in diesem Jahr wird es wieder so sein. Am Sonntag, 9. September, steht der Tag des offenen Denkmals bundesweit unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“. Auch in Limburg wird es an dem Tag Führungen geben. Der Verschönerungsverein Limburg bietet an dem Tag zudem wieder Führungen durch einige Keller der Altstadt an.
In der Stadtkirche St. Sebastian erläutert Dr. Gabriel Hefele am »Tag des offenen Denkmals« liturgische Orte wie Kanzel, Beichtstuhl oder Altar. Foto: Monika Jung
Der Denkmalbeirat der Stadt beteiligt sich am Tag des offenen Denkmals mit zwei kostenfreien Führungen. Die erste Führung beginnt um 10.30 Uhr in der Stadtkirche St. Sebastian. Sie wird vom Kunsthistoriker und Vorsitzenden des Limburger Denkmalbeirats, Dr. Gabriel Hefele, gehalten. Sie trägt den Titel „Rom und die Welt. Liturgische Orte in der Stadtkirche St. Sebastian“. Was ist ein Altar, wozu dienen eine Kanzel oder ein Beichtstuhl? Seit wann gibt es diese liturgischen Ausstattungsstücke im katholischen Kirchenraum und an welcher Stelle befinden sie sich dort? Solche Fragen und welche maßgebende Rolle dabei das päpstliche Rom spielt, werden bei dieser Führung zur Sprache kommen.

Die zweite Führung findet um 14 Uhr auf dem Limburger Hauptfriedhof statt, Treffpunkt ist am Haupteingang. Das Thema lautet „Marmor, Stein und Eisen spricht. Grabmale auf dem Limburger Hauptfriedhof“, die Führung hält der Steinmetz- und Bildhauermeister Alexander Herber. Auf diesem Friedhof befinden sich unzählige Grabmale unterschiedlicher Form. So zahlreich wie sich die äußeren Formen geben, so zahlreich sind auch die verwendeten Materialien und auch ihre handwerklich-künstlerische Bearbeitung.

Blick in Keller

Die Häuser, die vor mehreren Hundert Jahren in Limburg gebaut wurden, verfügen über Keller mit Gewölbe-, Tonnengewölbe- oder Kreuzgradgewölbe. Die Höhe der Keller liegt zwischen 2,40 und 5,50 Metern. Einer der höchsten Keller ist mit ca. fünf Metern der Keller des Hauses Römer 2-4-6. Über das hohe Erdgeschoss wird das „Werner-Senger-Haus“ betreten, es ist ein Hallenhaus, wie sie im Mittelalter für Limburg charakteristisch waren. Vom Erdgeschoss geht es in den Keller, der ebenfalls beispielhaft für Limburg ist. Die Keller der Hallenhäuser wurden in der Vergangenheit als Kaufkeller oder als Lager genutzt. Die beiden Keller im Römer 2-4-6 und Werner-Senger-Haus sind Bestandteil der Kellerführungen an diesem Tag.

Um 11, 13 und 15 Uhr werden jeweils zwei Führungen angeboten mit maximal 25 Teilnehmern pro Gruppe. Der Preis für eine Teilnahme beträgt sechs Euro pro Person, die Führung dauert etwa 90 Minuten. Der jeweilige Treffpunkt wird bei der Anmeldung beim Verschönerungsverein Limburg, Barfüßerstraße 6, Telefon: 06431-6166, mitgeteilt.

weitere Informationen